Bad Links, Good Links und das Xovi Disavow Tool

Bad Links, Good Links und das Xovi Disavow Tool

Es gibt gute Links und es gibt schlechte Links. Die guten Links sind der wichtigste Rankingfaktor in Googles Ranking-Algorithmus. Die schlechten Links sind der häufigste Grund für eine Abstrafung von Websites.

In den letzten 10 Jahren haben SEOs, Linkbuilder und Webmaster viel Zeit und Geld aufgewendet um möglichst viele Links, sogenannte Backlinks, zu Ihren Seiten aufzubauen. Zimperlich bei den Methoden waren sie dabei nicht. Ich schrub darüber bereits in einem früheren Artikel.

Damit dürfte nun weitgehend Schluss sein. Die Penguin Technologie, entwickelt um sgn. bad Links und unnatürliche Verlinkungen zu erkennen, wird nun fester Bestandteil des Google Core Algorithmus.

Höchste Zeit sich zwei Fragen zu stellen:

1. Hält mein Linkprofil dem Penguin stand oder riskiere ich Rankingverluste oder gar eine manuelle Abstrafung durch Google aufgrund unnatürlicher Backlinks?

2. Sind meine Methoden Backlinks zu generieren noch zeitgemäß, oder sollte ich meine Strategie überdenken?

Analyse der Backlinks meiner Website

Zunächst wollen wir wissen, was genau denn für Google „bad links“ oder unnatürliche Verlinkungen sind. Dazu schauen wir als erstes in die Google Guidelines:

https://support.google.com/webmasters/answer/66356

Wie man lesen kann, ist kaum noch etwas Richtlinienkonform, was früher als „State of the Art“ Link Building Methoden“ gepriesen wurde. Jede Art von „Link Scheme“, also alles was keine redaktionell gesetzten Links sind, ist nicht Richtlinienkornform. Es sei denn, man entwertet die Links mit dem nofollow attribute.

Der logische Umkehrschluss ist:

Jede, wirklich jede, Website für die in der Vergangenheit aktiv Linkbuilding gemacht wurde, oder die an Link Schemes teilgenommen hat, hat Backlinks, die nicht den Google Richtlinien entsprechen. Der wesentliche Punkt ist, dass diese künftig automatisch, in Real Time, ohne Data Refresh und ohne Google Updates erkannt werden  und automatisch entwertet werden.

Damit wird Linkaufbau wie er früher betrieben wurde, mindestens Zeitverschwendung und kann im schlimmsten Fall das Ranking der Seite negativ beeinflussen, wenn die Seite „geflagt“ wird und das Webspam Team manuel eingreift.

Ja, das kann auch Ihre Website betreffen. Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Haben Sie irgendwann einmal mit mehreren anderen Websites Links getauscht?
  • Haben Sie eine „Links“ Unterseite auf Ihrer Website?
  • Haben Sie sich irgendwann einmal in Bookmarking Dienste oder Linkverzeichnisse eingetragen?
  • Haben Sie Links von Blogrolls oder Links die im Footer einer Website eingebunden sind?
  • Haben sie schon einmal für Links aus Blog-Netzwerken bezahlt?
  • Sind Sie sicher, dass alle Ihre Bannerlinks auf nofollow gesetzt wurden?
  • Haben Sie schon mal etwas auf einem oder mehreren Artikelverzeichnissen veröffentlicht?
  • Haben Sie Ihre Pressemitteilungen mit dofollow Links auf mehr als ein Presseportal gestellt?
  • Haben Sie Links von Inaktiven Blogs ohne Interaktion der Besucher, oder schlimmer, auf mehreren solcher Blogs die zum gleichen Netzwerk gehören?
  • Haben Sie Links von Seiten die ausschließlich zum Zwecke des Linbuildings erstellt wurden?
  • Haben Sie Links von Verzeichnissen oder Branchenbüchern, die praktisch keinen Mehwert und keine Besucher haben und nur zum Zweck des Linkaufbaus erstellt wurden?
  • Haben Sie Links mit Suchbegriffen im Linktext in Foren, Signaturen oder Blogkommentaren verwendet?
  • Haben Sie schon mal eine SEO Agentur beauftragt und wenn ja, wissen Sie ganz genau was diese Agentur getan hat um Links zu akquirieren?

Kein bisschen schlechtes Gewissen? Immer schön brav gewesen, nie Linkaufbau betrieben, nirgends eintragen lassen?

Ist das so? Ganz sicher? Schauen wir der Wahrheit ins Gesicht: Sie wissen es nicht! Was Sie ebenfalls gar nicht wissen können, sind die Antworten auf folgende Fragen:

  • Hat ein Wettbewerber eventuell absichtlich schlechte Links zu Ihrer Website aufgebaut um Ihre Rankings zu sabotieren?
  • Hat ein übereifriger Mitarbeiter, in guter Absicht, den Fehler gemacht sie in Linkverzeichnissen zu platzieren?
  • Hat der Webdeveloper der Ihre Seite erstellt hat, Sie in Linkverzeichnisse oder ähnliche Link Schemes eingetragen?

Es geht ganz leicht in die „Bad-Links-Falle“ zu tappen. Es gibt beispielsweise Anbieter, die Ihr Unternehmen in Branchenverzeichnissen, Bewertungsportalen und Sozialen Medien eintragen und Ihnen eine Software bereit stellen, mit der Sie diese Firmenprofile verwalten, pflegen und sogar die Bewertungen und Kommentare der Benutzer verwalten können.

Grundsätzlich ist das eine sehr sinnvolle Dienstleistung. Es ist in Ihrem Interesse auf allen diesen Portalen und Verzeichnissen einheitlich präsent zu sein. Die Backlinks aus den meisten dieser Websites sind keine Gefahr für sie, da Google diese als sogenannte „strukturierte Daten“ erfasst und die Links nur sehr geringfügig in den Algorithmus einfließen. Die meisten seriösen Portale verwenden sowieso das „nofollow Attribut“, um die Links zu entwerten. Viel wichtiger sind bei diesen Daten, die sogenannten „Citations“, also die Nennung Ihres Firmennamens, welches einen Einfluss auf die Darstellung Ihrer Daten im Branchenbuch „Google My Business“ hat.

Aber:

Unseriöse Anbieter mit „Fake“ Verzeichnissen

Es gibt auch Anbieter, die selbst Verzeichnisse anlegen, um das eigene Portfolio größer aussehen zu lassen. Dabei handelt es sich um Verzeichnisse, die für den Benutzer keinen Mehrwert haben und deswegen auch so gut wie keine Besucher haben. Diese wurden ausschließlich zu dem Zweck angelegt „Citations“ und Backlinks aufzubauen. Die Links von solchen Verzeichnissen können dem Ranking ihrer Seite erheblich schaden.

Backlinks Qualitätsanalyse

Es gibt einen Weg, Ihre Linkprofil daraufhin zu überprüfen, ob es Backlinks enthält die potentiell eine Abwertung für Ihre Website verursachen können: Das Xovi Disavow Tool in der XOVI Online Marketing Suite.

Sie müssen dieses sehr mächtige SEO Tool nicht gleich kaufen, um Ihre Website zu analysieren. Satt dessen, melden Sie sich erst einmal für die kostenlose Probezeit an. Sie haben dann zwei Wochen Zeit, Ihre Website und Ihre Backlinks mit dem Tool zu analysieren.

Das XOVI tool hat noch viele andere features als das Tool zur Analyse von Backlinks. Es ist eine vollständiges Online Marketing Tool mit dem sie auch komplexe SEO Analysen durchführen können. Im Kontext dieses Artikels schauen wir uns aber nur das sogenannte Disavow Tool an.

An dieser Stelle eine Werbeeinblendung für das Xovi SEO Tool, passt gerade so gut. Einfach auf diesen (natürlich nofollow) Werbelink klicken (öffnet in neuem Tab) und registrieren:

Link Tool

Eine ausführliche Anleitung wie dieses SEO Tool genau funktioniert finden Sie hier:
https://www.xovi.de/wiki/Disavow-Tool

Nachdem Sie diese Analyse gemacht haben, wissen Sie schon mal welche Backlinks sich auf das Ranking Ihrer Website negativ auswirken können. Nun gehen Sie am besten die Betreiber der jeweiligen Seiten und bitten den Link zu entfernen oder alternativ mit dem nofollow Attribut zu kennzeichnen.

Sollte das nicht oder nur unvollständig möglich sein, können Sie die Links selbst bei Google über die Webmastertools (jetzt „Search Console „ genannt) melden und entwerten. Google stellte zu diesem Zweck das „Disavow Tool zu Verfügung.

Hier eine Anleitung zum Google Disavow Tool
https://support.google.com/webmasters/answer/2648487?hl=de

1 vote

COMMENTS

WORDPRESS: 0
DISQUS: 0
css.php