Was genau ist Suchmaschinenoptimierung (SEO)?

Was genau ist Suchmaschinenoptimierung (SEO)?

SEO oder (Search Engine Optimization) ist eine oft missverstandene Disziplin. Viele glauben, es ginge dabei um Tricks oder besondere technische Methoden um besser zu ranken als andere Websites. Eine Art Geheimwissenschaft, in die nur eine wenige Auserwählte eingeweiht sind.

Wieder andere meinen, es sei totaler Humbug und Geldschneiderei. Das stimmt natürlich nicht! Ok muss ich ja sagen, als Geschäftsführer einen SEO Agentur in Berlin biete ich ja selbst SEO und Social Media Marketing Beratung an.

Hier mal ein Versuch in wenigen Sätzen auf den Punkt zu bringen was SEO wirklich ist:

  • SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist die Optimierung aller Faktoren, die für die Bewertung einer Website entscheidend sind, um die Positionierung in Suchmaschinen zu verbessern (on-page Optimierung).
  • Die Verbreitung/Vermarktung und Verlinkung von Inhalten einer Website im Internet, um die Reichweite der Website in der anvisierten Zielgruppe zu erhöhen.
  • SEO ist erhöhen der Klickraten durch optimierte Kommunikation in Suchresultaten und Sozialen Medien.
  • SEO ist ein Vertriebskanal der Neukunden und Umsatz generiert

Es ist also ein ganz normales Handwerk. Eine Mischung aus technischer Optimierung, redaktioneller Arbeit und PR. Nichts gefährliches und auch nicht ansteckend, sagt man.

Was bringt SEO (Suchmaschinenoptimierung)?

Wer Geld ausgibt für eine Dienstleistung, will natürlich wissen: Was bringt mir das? Das ist einfach zu beantworten. Es bringt Ihnen Umsatz. Allerdings nicht sofort, denn die Gewinnung von neuen Kunden ist ein Prozess der mehrere Schritte erfordert. Sie dürfen auf keinen Fall glauben, ich gebe so einer SEO Agentur mal ein bisschen Geld und schon regnet es Kunden.

Es ist eher die Ausnahme, dass ein Besucher einer Website bei seinem ersten Besuch auf der Seite schon etwas kauft oder eine Anfrage stellt. Statistisch kauft ein Besucher erst nach dem Dritten Besuch auf einer Website.

Was heißt das für einen Website Betreiber in der Praxis?

Sie müssen dem Besucher einen Grund geben Ihre Website wieder zu besuchen und mit Ihnen zu kommunizieren. Das geht zum Beispiel mit einem Newsletter, mit Sozialen Medien wie Facebook oder Twitter und mit wirklich guten, interessanten, redaktionellen Inhalten.

Auch hier kann und sollte eine SEO Agentur oder Ihr SEO Berater in der Lage sein sie zu unterstützen. Das bezieht sich nicht nur auf die Erstellung von Fanpages oder Twitter Accounts, sondern Hilfestellung bei Redaktionsplänen, Erstellen von Inhalten, Moderation der verschiedenen Kanäle und Aufbereitung bzw. Versand von Newslettern.

Wie Sie sehen, das ist kein Voodoo, erfordert keinen geheimen Wissensvorsprung sondern nur die entsprechenden Kompetenzen und etwas Kreativität. Der Rest ist Fleißarbeit.

Wie bewertet Google Websites?

Es gibt laut Google über 200 verschieden Faktoren die in das Ranking mit einfließen. Muss man die alle kennen und muss man die notwendige Zeit investieren, um alle diese Kriterien zu erfüllen? Nein muss man nicht. Ich bin sicher Sie kennen das Pareto-Prinzip:

Mit 20 % des Aufwandes werden 80% der Ergebnisse erzielt.

Das gilt auch für Suchmaschinenoptimierung. Am besten ist Ihre Zeit und Ihr Geld investiert, wenn Sie sich auf die wesentlichen Faktoren konzentrieren, auf die Dinge auf die es wirklich ankommt.

Suchmaschinenoptimierung die wichtigsten Faktoren:

  • Einige On-page Faktoren
  • Regionale Relevanz
  • Qualität der Inhalte
  • Freshness
  • Besucherverhalten und Besucherinteraktion (UGC)
  • Signale aus Sozialen Medien
  • Post-Penguin Linkprofil

SEO – Suchmaschinenoptimierung die wichtigsten Faktoren im Detail:

Die On-Page Faktoren

Hier beschränken wir uns ebenfalls auf die Dinge die wirklich wichtig sind:

  • Ein aussagekräftiger kurzer Page Titel für jede Unterseite
  • Überschriften aller Seiten, Sektionen und Paragraphen
  • Eine kurze Beschreibung im Meta Description Tag
  • Eine „sprechende URL“
  • Ein sinnvolle Verlinkung von Keyword text
  • Einfache und klar strukturierte Navigation
  • Vermeiden von doppelten Inhalten bzw. mehreren URLS für dieselbe Seite
  • Alternative Beschreibung der wichtigen Graphiken und Bilder
  • Verwendung von semantisch ähnlichen Begriffen im Text (WDT/IDF)
  • Sitemap in den Google Webmastertools
  • Schnelle Ladezeiten
  • Optimiert für mobile Endgeräte (AMP Seiten)
  • Datenkennzeichnung mit Schema Markup

Regionale Relevanz

Wenn Ihre Zielgruppe regional ist, müssen Sie Ihre Website auf regionale Suchanfragen optimieren. Eigentlich logisch oder? Dazu muss man wissen, dass die Suchergebnisse je nach Standort und Intention des Benutzers variieren.

Google liefert also an jemanden der In Berlin eine Suche durchführt, etwas andere Ergebnisse als für die gleiche Suche eines Benutzers in Stuttgart. Inhalte die eine hohe regionale Relevanz haben, werden hier jeweils bevorzugt. Das könnten zum Beispiel lokale Nachrichten, Events oder auch lokale Angebote sein. Das müssen Sie berücksichtigen, wenn Sie Ihren Redaktionsplan erstellen.

Je mehr Inhalte mit regionalem Bezug Sie Ihren Besuchern zeigen, desto besser ranken Sie auch in dieser Region.

Was ebenfalls hilft regional besser zu ranken, ist eine gut gepflegte Präsenz in Google MyBusiness (früher Google Places). Das ist im Prinzip ein Branchenbuch von Google. Die Einträge in diesem Branchenbuch werden zum einen bei einer regionalen Suche in die Suchergebnisse eingeblendet und erscheinen zum anderen als Einträge in Google Maps (die Karten von Google).

 Qualität der Inhalte

Google kann Werbetexte von redaktionellen Inhalten sehr leicht unterscheiden. Reine Werbetexte will Google nicht wirklich gut ranken. Warum nicht? Ganz einfach: Google verdient Geld damit, dass Sie für die Platzierung von Werbung bezahlen. Diese Werbeprogramm heißt „Google Adwords“. Es handelt sich dabei um die Anzeigen über und neben den regulären Suchergebnissen.

In den normalen Suchergebnissen, auch organische Suchergebnisse genannt, möchte Google seinen Benutzern vor allem Informationen, Nachrichten und andere für den Nutzer wertvolle Inhalte zur Verfügung stellen. Inhalte die dem entsprechen was der Nutzer tatsächlich gesucht hat.

Das ist in den meisten Fällen eben keine Werbung, es sei denn aus der Suchanfrage geht hervor, dass der Nutzer eine „Kaufintention“ hat. Man nennt das dann einen „transactional search“.

Wir müssen also grundsätzlich zwischen verschiedenen Arten von Inhalten unterscheiden, die von Suchmaschinen auch unterschiedlich bewertet werden und von uns als Webseitenbetreiber auch unterschiedlich optimiert werden müssen:

1. Informational Searches (Suche nach Informationen)
2. Transaktional Searches (Suche mit der Intention einer Aktion z.B. Kauf)
3. Navigational Searches (Suche nach einer bestimmten Website)
4. Lokale Suche (Suche nach einem Angebot in der Nähe)

Für erstere Art von Suchanfragen können Sie ausschließlich dann gutes Ranking bekommen, wenn Sie dem Bedürfnis des Benutzers Rechnung tragen und Ihm fachliche oder redaktionelle Informationen zur Verfügung stellen. Das erreichen Sie zum Beispiel mit Fachartikeln, Anleitungen, Ratgeber oder einem Blog. Eine typische „Homepage“ im Stil von „Wir-sind-wir-machen-wir-haben-kontaktieren-sie-uns, kann nur sehr schwer unter solchen Suchbegriffen gut gelistet sein, fast unmöglich!

Für die „transactional searches“, sieht es anders aus. Dies betrifft insbesondere E-commerce Seiten oder Online Shops. Hier stehen die Produktbeschreibungen, Links zu ähnlichen Angeboten, eventuelle Produktvideos und hochwertige Bilder im Fokus des Optimierers.

Was aber wirklich den Unterschied macht, ist wie die Besucher auf Ihre Inhalte reagieren. Damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt:

Besucherverhalten und Besucher-Interaktion (UGC)

Im Internet fand eine Art Revolution statt. Ein Grundlegender Kulturwandel mit weitreichenden Folgen. Früher schrieb einer für viele. Es wurden Inhalte erstellt, die nur dazu gedacht waren gelesen zu werden.
Heute schreiben viele für einen. Die Erwartungshaltung des Nutzers von Websites ist Kommunikation mit anderen Nutzern und diese Kundenkommunikation kann nicht (mehr) kontrolliert werden. Die „Weisheit der Massen“ bestimmt die Darstellung und Wahrnehmung Ihrer Inhalte und Ihrer Produkte.

Websites auf denen diese Kommunikation stattfindet, werden vom Benutzer bevorzugt, während Websites ohne diese Interaktionsmöglichkeiten werden im besten Fall mangels Glaubwürdigkeit belächelt, im schlimmsten Fall mangels Interesse einfach ignoriert.

Das Prinzip nennt man auch: One to many – Many to one.

Das mag einem gefallen oder nicht – ändern können Sie es nicht. Je früher Sie sich an den Gedanken gewöhnen, desto besser für den Erfolg Ihres Internet Auftritts. Leider verweigern viele Unternehmer sich dieser neuen Internetkultur anzupassen, aus Angst vor negativen Kommentaren, Shitstorms oder einfach nur weil Sie die Kontrolle über die eigene Firmendarstellung und Wahrnehmung nicht abgeben wollen.

Ich sage es Ihnen mal ganz deutlich: Wer sich dieser Kultur nicht anschließt und die Kommunikation auf der Seite unterbindet, wird gegen den Wettbewerb im Internet nicht bestehen können!

Suchmaschinen, allen voran Google, tragen dieser Entwicklung Rechnung. Schon seit einiger Zeit, bewertet Google die Inhalte und Reaktionen die von Benutzern erstellt wurden und beurteilt die gesamte Website danach. Es gibt dafür sogar schon einen Fachbegriff dafür: UGC oder „user generatet content“.

Was genau ist „user generated content“?

Auch hier unterscheidet man zwischen „On-Page“, also alles was auf Ihrer Website geschrieben wird und „Off-Page“ also alles was auf anderen Seiten über Sie bzw., Ihre Inhalte oder Produkte geschrieben wird.

On-Page UGC sind zum Beispiel:

  • Kommentare auf Ihrem Blog
  • Kundenmeinungen und Rezessionen über Ihre Produkte in Ihrem Online Shop

Off-Page UGC sind zum Beispiel:

  • Diskussionen über Ihre Inhalte/Produkte auf anderen Blogs
  • Diskussionen über Ihre Inhalte/Produkte in Foren und Sozialen Medien
  • Geteilte und verlinkte Inhalte in Sozialen Medien

Nun kommt es ganz hart für alle Kommunikationsverweigerer:

Beides hat einen direkten Einfluss darauf, wie Ihre Website in den Suchresultaten gelistet wird. Je mehr Kommunikation auf Ihrer Seite passiert und je mehr woanders über Sie gesprochen wird, desto besser ranken Sie – und leider vice versa!

Suchmaschinen beurteilen diese Inhalte und vergleichen sie mit anderen Websites. Die Faktoren welche entscheidend sind, sind nicht nur die Anzahl der Kommentare und Beurteilungen auf Ihrer Website, sondern auch deren Qualität, Dynamik, Glaubwürdigkeit (Fake oder nicht?) und ob es sich um positive oder negative Beurteilungen handelt.

Ja, Sie lesen richtig: Google kann aufgrund bestimmter semantischer Parameter feststellen, ob es sich um negative oder positive Beurteilungen bzw. Kommentare handelt und das voll-automatisch. Außerdem ist Google sehr gut darin zu beurteilen ob die Beurteilungen echt sind oder nicht. Versuchen Sie also erst gar nicht, selbst „Besucherinhalte“ zu schreiben, das kann böse nach hinten losgehen.

Sie sehen: Kommunikation und Ranking bedingen einander. Damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt:

Signale aus Sozialen Medien

Sie Firma Sistrix, ein Anbieter von SEO Software veröffentlicht regelmäßig Auswertungen über gut platzierte Websites und was diese gemeinsam haben. Es fällt dabei immer wieder auf, dass gut platzierte Webseiten, oft auf Facebook, Google+ und Twitter geteilt werden.

Sie sehen das auf dieser Graphik sehr deutlich:

Die orangefarbenen Balken sind Aktivitäten in sozialen Medien.

Sistrix Ranking Faktoren 2014

Sistrix Ranking Faktoren 2014

Sistrix, Ranking-Korrelationen 2014

Die Ergebnisse dieser Auswertungen stellen natürlich nur die Korrelation zwischen Signalen aus Sozialen Medien und Rankings und einem guten Ranking in Google dar, eine Kausalität beweisen diese Studien nicht.

Um das mal einfach zu erklären:

Es gibt eine Korrelation zwischen Männern die Glatze haben und viel Geld haben. Es gibt viele glatzköpfige Männer die auch Geld haben. Das müsste doch bedeuten: Entweder verdienen Männer mit Glatze mehr Geld oder Geld lässt Haare ausfallen.

Nein, der „kausale Faktor“ also der wirkliche Grund ist ein Drittfaktor: Das Alter! Mit zunehmendem Alter verdienen viele Männer mehr Geld als in jungen Jahren und verlieren meistens Ihre Haare, von Georg Clooney mal abgesehen, aber der zählt ja bekanntlich nicht.

Genauso ist das bei Likes, Shares und Tweets:
Es gibt einen weiteren Faktor: Links!

Inhalte die auf sozialen Medien geteilt werden, haben eine hohe Reichweite und werden auch von anderen Websitebetreibern und Bloggern gelesen. Man spricht auch von „viralen Effekten“ wenn bestimmte Inhalte immer weiter geteilt werden.

Wenn Ihr Artikel entweder besonders interessant, besonders werthaltig oder besonders unterhaltsam ist, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass ein Blogger das Thema aufgreift und von seinem Blog oder Website zu Ihrer Website verlinkt.

Wenn Sie das richtig machen, findet vielleicht sogar ein sogenannter „Influencer“ Ihre Inhalte. Das sind Leute die zu einem bestimmten Thema anerkannte Fachleute oder Meinungsmacher sind (zum Beispiel Journalisten aus der Fachpresse) und verlinken zu Ihrer Website von einem bekannten Fachmagazin! Besonders Twitter ist ein sehr gutes Medium solche Leute zu erreichen, denn praktisch alle Journalisten und Meinungsmacher sind auf Twitter aktiv und suchen dort aktiv nach Neuigkeiten, Meinungen und „Stories“.

Es sind also nicht direkt die Signale aus sozialen Medien die Ihrem Ranking helfen, sondern die Verlinkungen die sie dadurch bekommen. Womit wir auch schon beim nächsten Thema sind:

Das Post-Penguin Linkprofil

Die ursprüngliche Idee von Larry Page als Google gegründet wurde, war Websites nach Ihrer Verlinkung zu beurteilen. Die Philosophie dahinter war, dass wenn ein Webmaster zu einer anderen Seite verlinkt, muss diese Website von besonderer Bedeutung sein und eine hohe Relevanz zum Thema der verlinkenden Seite haben. Es wurden also alle Links zu einer bestimmten Website gezählt und die sogenannte „Linkpopularität“ errechnet. Das Ergebnis nannte man den „Pagerank“, benannt nach seinem Erfinder Larry Page.

Im Prinzip funktioniert das wie eine Wahl. Jeder Link ist dabei eine Stimme für die entsprechende Website. Die Website mit den meisten Stimmen aus einem bestimmten Themenbereich wurde am besten gerankt.

Mit der Zeit wurde dieses Konzept immer mehr verfeinert. So hat heute nicht mehr jede Stimme den gleichen Wert, wie das bei einer richtigen Wahl der Fall wäre. Stattdessen werden die Links nach bestimmten Kriterien gewertet. Link ist also nicht gleich Link.

Die Wertigkeit eines Links wird unter anderem durch folgende Faktoren beeinflusst:

  • Relevanz des Links zum Thema
  • Trust & Authority der verlinkenden Seite
  • PageRank der verlinkenden Seite
  • Regionale Relevanz
  • Position des Links auf der Seite
  • IP-Adresse des Servers
  • Häufigkeit der Verlinkung
  • Verwendeter Linktext

Es kommt also nicht darauf an wie viele Links man insgesamt hat, sondern welche Qualität diese Links haben und wie natürlich die Verlinkung der Seite insgesamt aussieht. Nehmen wir als Beispiel an, sie betreiben eine Seite zum Thema „Amerikanische Geschichte“, dann ist ein Link von usa.gov wesentlich mehr wert als ein Link von lisamuellerskerzenshop.de.

Zum einen Weil die Seite eine Autorität zum Thema USA ist, und zum anderen weil diese Inhaltlich relevant ist. Abgesehen davon vertraut Google dieser Seite mehr, da es sich um die offizielle Seite der amerikanischen Regierung handelt und diese Seite selbst sehr gut verlinkt ist.

Nehmen wir ein anderes Beispiel: Sie sind Anwalt in Berlin und wollen unter dem Begriff „Rechtsanwalt Berlin“ gut gelistet werden. Sie brauchen also Links die zum einen mit Recht und Gesetz zu tun haben und/oder einen Bezug zu Berlin haben.

Im Idealfall wird der Link zu Ihnen in einem redaktionellen Beitrag gesetzt und nicht auf einer Seite mit Hunderten von anderen Links.

Warum?

Zum einen, weil alle Links auf einer Seite sich den Wert dieser Verlinkung teilen. Nehmen wir an die Seite die zu Ihnen verlinkt kann 1000 „Linkpunkte“ weiter geben. Auf dieser Seite sind aber 100 Links zu anderen Websites, einschließlich Ihrem Link. Das heißt bei Ihnen kommen von diesen 1000 Punkten nur 10 Punkte an.

Suboptimal!

Zum anderen, werden Links im Kontext von redaktionellen Inhalten weit höher bewertet, als Links in Listen oder in Blogrolls.

Im Klartext heißt das:

Bleiben wir bei der Annahme, Sie sind Rechtsanwalt. Jemand schreibt nun einen ausführlichen Artikel auf seinem Blog über eine Gesetzesänderung sowie deren Folgen und Auswirkungen. Der Autor bezieht sich dabei auf Sie als Experten vom Fach, zitiert Sie vielleicht sogar und setzt einen Link zu Ihrer Website als Quelle, oder empfiehlt Sie für weiterführende Informationen.

Eine bessere Empfehlung können Sie gar nicht bekommen. Deswegen hat dieser Link einen hohen Stellenwert bei Google und beeinflusst Ihr Ranking erheblich.

Sie sehen wahrscheinlich schon wo hier der Haken ist?

Ja, solche Empfehlungen bzw. Links bekommen Sie nur dann, wenn Ihre Seite als Quelle oder als Empfehlung aufgrund Ihrer Inhalte in Frage kommt. Womit wir wieder beim Thema Qualität der Inhalte sind.

Simple ausgedrückt:

Wer viel und gut schreibt bekommt Links, denn wer nichts zu sagen hat braucht auch nicht gefunden zu werden.

Das Prinzip des Ranking durch Verlinkung wurde im Laufe der Jahre natürlich auch versucht zu manipulieren. Armeen von sogenannten „Linkbuildern“ entwickelten Methoden, um künstlich Verlinkungen für Ihre Kunden aufzubauen.

Sehr beliebt war zum Beispiel der „Linktausch“ oder der Eintrag in Webverzeichnisse und Linklisten, welche eigens zum Linkaufbau erstellt wurden. Viele Websitebetreiber fingen auch an, Links auf Ihren Seiten zu verkaufen. SEOs verlinkten fleißig die Seiten Ihrer Kunden untereinander, um auf diese Weise möglichst viele Verlinkungen zu bekommen.

Diese manipulativen Verlinkungen waren Google natürlich ein Dorn im Auge. Daher entwickelte Google immer bessere Algorithmen und Technologien, um unnatürliche Verlinkungen zu entdecken, abzuwerten und manchmal sogar mit schlechterem Ranking oder sogar mit einem Rausschmiss aus dem Index zu bestrafen.

Die neueste Technologie mit dem Namen Penguin ist nun in der Lage solche unnatürlichen Verlinkungen sehr genau zu erkennen. Es ist daher heutzutage extrem wichtig, sich beim Aufbau von Links von einem Fachmann beraten zu lassen.

Es gibt sogar Webseitenbetreiber die einen Suchmaschienenoptimierer damit beauftragen, das Linkprofil zu säubern, da in der Vergangenheit mit genau diesen manipulativen Methoden Linkaufbau betrieben wurde und die Website nun von Google aufgrund eines unnatürlichen Linkprofils massiv abgewertet wurde.

So das war eine Übersicht über die wichtigsten Elemente moderner Suchmaschinenoptimierung. Fragen?
Hinterlassen Sie einfach Ihre Frage als Kommentar ich werde zeitnah antworten.

Weiterführend Links und Informationen:

Google Einführung in die Suchmaschinenoptimierung
Hier erklärt Google die wichtigsten On-Page Faktoren.

 

1 vote

COMMENTS

WORDPRESS: 0
DISQUS: 0
css.php