Bad Links, Good Links und das Xovi Disavow Tool

Es gibt gute Links und es gibt schlechte Links. Die guten Links sind der wichtigste Rankingfaktor in Googles Ranking-Algorithmus. Die schlechten Links sind der häufigste Grund für eine Abstrafung von Websites.

In den letzten 10 Jahren haben SEOs, Linkbuilder und Webmaster viel Zeit und Geld aufgewendet um möglichst viele Links, sogenannte Backlinks, zu Ihren Seiten aufzubauen. Zimperlich bei den Methoden waren sie dabei nicht. Ich schrub darüber bereits in einem früheren Artikel.

Damit dürfte nun weitgehend Schluss sein. Die Penguin Technologie, entwickelt um sgn. bad Links und unnatürliche Verlinkungen zu erkennen, wird nun fester Bestandteil des Google Core Algorithmus.

Höchste Zeit sich zwei Fragen zu stellen:

1. Hält mein Linkprofil dem Penguin stand oder riskiere ich Rankingverluste oder gar eine manuelle Abstrafung durch Google aufgrund unnatürlicher Backlinks?

2. Sind meine Methoden Backlinks zu generieren noch zeitgemäß, oder sollte ich meine Strategie überdenken?

Analyse der Backlinks meiner Website

Zunächst wollen wir wissen, was genau denn für Google „bad links“ oder unnatürliche Verlinkungen sind. Dazu schauen wir als erstes in die Google Guidelines:

https://support.google.com/webmasters/answer/66356

Wie man lesen kann, ist kaum noch etwas Richtlinienkonform, was früher als „State of the Art“ Link Building Methoden“ gepriesen wurde. Jede Art von „Link Scheme“, also alles was keine redaktionell gesetzten Links sind, ist nicht Richtlinienkornform. Es sei denn, man entwertet die Links mit dem nofollow attribute.

Der logische Umkehrschluss ist:

Jede, wirklich jede, Website für die in der Vergangenheit aktiv Linkbuilding gemacht wurde, oder die an Link Schemes teilgenommen hat, hat Backlinks, die nicht den Google Richtlinien entsprechen. Der wesentliche Punkt ist, dass diese künftig automatisch, in Real Time, ohne Data Refresh und ohne Google Updates erkannt werden  und automatisch entwertet werden.

Damit wird Linkaufbau wie er früher betrieben wurde, mindestens Zeitverschwendung und kann im schlimmsten Fall das Ranking der Seite negativ beeinflussen, wenn die Seite „geflagt“ wird und das Webspam Team manuel eingreift.

Ja, das kann auch Ihre Website betreffen. Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Haben Sie irgendwann einmal mit mehreren anderen Websites Links getauscht?
  • Haben Sie eine „Links“ Unterseite auf Ihrer Website?
  • Haben Sie sich irgendwann einmal in Bookmarking Dienste oder Linkverzeichnisse eingetragen?
  • Haben Sie Links von Blogrolls oder Links die im Footer einer Website eingebunden sind?
  • Haben sie schon einmal für Links aus Blog-Netzwerken bezahlt?
  • Sind Sie sicher, dass alle Ihre Bannerlinks auf nofollow gesetzt wurden?
  • Haben Sie schon mal etwas auf einem oder mehreren Artikelverzeichnissen veröffentlicht?
  • Haben Sie Ihre Pressemitteilungen mit dofollow Links auf mehr als ein Presseportal gestellt?
  • Haben Sie Links von Inaktiven Blogs ohne Interaktion der Besucher, oder schlimmer, auf mehreren solcher Blogs die zum gleichen Netzwerk gehören?
  • Haben Sie Links von Seiten die ausschließlich zum Zwecke des Linbuildings erstellt wurden?
  • Haben Sie Links von Verzeichnissen oder Branchenbüchern, die praktisch keinen Mehwert und keine Besucher haben und nur zum Zweck des Linkaufbaus erstellt wurden?
  • Haben Sie Links mit Suchbegriffen im Linktext in Foren, Signaturen oder Blogkommentaren verwendet?
  • Haben Sie schon mal eine SEO Agentur beauftragt und wenn ja, wissen Sie ganz genau was diese Agentur getan hat um Links zu akquirieren?

Kein bisschen schlechtes Gewissen? Immer schön brav gewesen, nie Linkaufbau betrieben, nirgends eintragen lassen?

Ist das so? Ganz sicher? Schauen wir der Wahrheit ins Gesicht: Sie wissen es nicht! Was Sie ebenfalls gar nicht wissen können, sind die Antworten auf folgende Fragen:

  • Hat ein Wettbewerber eventuell absichtlich schlechte Links zu Ihrer Website aufgebaut um Ihre Rankings zu sabotieren?
  • Hat ein übereifriger Mitarbeiter, in guter Absicht, den Fehler gemacht sie in Linkverzeichnissen zu platzieren?
  • Hat der Webdeveloper der Ihre Seite erstellt hat, Sie in Linkverzeichnisse oder ähnliche Link Schemes eingetragen?

Es geht ganz leicht in die „Bad-Links-Falle“ zu tappen. Es gibt beispielsweise Anbieter, die Ihr Unternehmen in Branchenverzeichnissen, Bewertungsportalen und Sozialen Medien eintragen und Ihnen eine Software bereit stellen, mit der Sie diese Firmenprofile verwalten, pflegen und sogar die Bewertungen und Kommentare der Benutzer verwalten können.

Grundsätzlich ist das eine sehr sinnvolle Dienstleistung. Es ist in Ihrem Interesse auf allen diesen Portalen und Verzeichnissen einheitlich präsent zu sein. Die Backlinks aus den meisten dieser Websites sind keine Gefahr für sie, da Google diese als sogenannte „strukturierte Daten“ erfasst und die Links nur sehr geringfügig in den Algorithmus einfließen. Die meisten seriösen Portale verwenden sowieso das „nofollow Attribut“, um die Links zu entwerten. Viel wichtiger sind bei diesen Daten, die sogenannten „Citations“, also die Nennung Ihres Firmennamens, welches einen Einfluss auf die Darstellung Ihrer Daten im Branchenbuch „Google My Business“ hat.

Aber:

Unseriöse Anbieter mit „Fake“ Verzeichnissen

Es gibt auch Anbieter, die selbst Verzeichnisse anlegen, um das eigene Portfolio größer aussehen zu lassen. Dabei handelt es sich um Verzeichnisse, die für den Benutzer keinen Mehrwert haben und deswegen auch so gut wie keine Besucher haben. Diese wurden ausschließlich zu dem Zweck angelegt „Citations“ und Backlinks aufzubauen. Die Links von solchen Verzeichnissen können dem Ranking ihrer Seite erheblich schaden.

Backlinks Qualitätsanalyse

Es gibt einen Weg, Ihre Linkprofil daraufhin zu überprüfen, ob es Backlinks enthält die potentiell eine Abwertung für Ihre Website verursachen können: Das Xovi Disavow Tool in der XOVI Online Marketing Suite.

Sie müssen dieses sehr mächtige SEO Tool nicht gleich kaufen, um Ihre Website zu analysieren. Satt dessen, melden Sie sich erst einmal für die kostenlose Probezeit an. Sie haben dann zwei Wochen Zeit, Ihre Website und Ihre Backlinks mit dem Tool zu analysieren.

Das XOVI tool hat noch viele andere features als das Tool zur Analyse von Backlinks. Es ist eine vollständiges Online Marketing Tool mit dem sie auch komplexe SEO Analysen durchführen können. Im Kontext dieses Artikels schauen wir uns aber nur das sogenannte Disavow Tool an.

An dieser Stelle eine Werbeeinblendung für das Xovi SEO Tool, passt gerade so gut. Einfach auf diesen (natürlich nofollow) Werbelink klicken (öffnet in neuem Tab) und registrieren:

Link Tool

Eine ausführliche Anleitung wie dieses SEO Tool genau funktioniert finden Sie hier:
https://www.xovi.de/wiki/Disavow-Tool

Nachdem Sie diese Analyse gemacht haben, wissen Sie schon mal welche Backlinks sich auf das Ranking Ihrer Website negativ auswirken können. Nun gehen Sie am besten die Betreiber der jeweiligen Seiten und bitten den Link zu entfernen oder alternativ mit dem nofollow Attribut zu kennzeichnen.

Sollte das nicht oder nur unvollständig möglich sein, können Sie die Links selbst bei Google über die Webmastertools (jetzt „Search Console „ genannt) melden und entwerten. Google stellte zu diesem Zweck das „Disavow Tool zu Verfügung.

Hier eine Anleitung zum Google Disavow Tool
https://support.google.com/webmasters/answer/2648487?hl=de

Omnea GmbH: Omnipräsent in allen wichtigen Verzeichnissen und Bewertungsportalen

Sowohl für kleine und mittelständische Unternehmen, als auch für Filialisten und Ketten ist es heutzutage wichtig, Plattform-übergreifend einheitlich präsent zu sein. Das Profil in Google MyBusiness und Verzeichnissen, ist oft der erste Eindruck, den ein Nutzer von einem Unternehmen hat. Ist dieser nicht gepflegt, unvollständig oder  schlichtweg falsch, ist die Chance den Besucher als Kunden zu gewinnen oft vertan.

Bewertungen werden immer wichtiger:

Nicht mehr Einer schreibt für viele sondern viele für Einen. Damit ist gemeint, das Web ist durch den Siegeszug der Sozialen Medien wie Facebook, Twitter und co. zu einem Kommunikationsmedium geworden. Der „User“ will nicht nur etwas lesen, er will selbst aktiv werden, schreiben, posten, liken, teilen. Einerseits will er seine Meinung zu allen möglichen Themen sagen, aber auch die Meinungen anderer Benutzer lesen.

Das ist auch keine Modeerscheinung, sondern eine digitale Revolution, ist nicht mehr zu ändern, nicht mehr aufzuhalten. Die Macht der Massen. Das ist das neue Web 2.0. Damit müssen wir leben und unsere Marketingstrategien daran anpassen, wenn nicht sogar darauf aufbauen.

Der Benutzer verlässt sich heute nicht mehr auf Inhalte die von Webseitenbetreibern meist aus Gründen der Selbstvermarktung erstellt wurden. Die meisten Benutzer können rein kommerzielle Texte und Websites durchaus von Inhalten trennen, die einen echten Informationsgehalt haben.

Der Nutzer will heute:

Erfahrungen anderer Benutzer über das Unternehmen oder die angebotenen Produkte lesen,
sich mit anderen über diese Produkte und auch über Inhalte austauschen können.

Manch einer denkt vielleicht, das sind doch nur Ausnahmen, wer macht sich denn schon die Mühe! Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. sagt in einer Studie des BITKOM Verbandes:

  • 26.000.000 deutsche haben schon mal ein Produkt im Internet durch teilen oder Bewerten empfohlen
  • Jeder Vierte deutsche Internet Benutzer hat schon mal ein Hotel oder eine Reise bewertet
  • Jeder sechste deutsche Internet Benutzer hat schon mal ein Restaurant bewertet
  • 13 % der deutschen Internet Benutzer haben über Ihre Erfahrungen nach einem Online Kauf berichtet
  • 6 % haben schon mal einen Online Shop bewertet

Vor allem regionale und lokale Anbieter (Konzertveranstalter, Restaurants, Einzelhändler etc.) werden immer häufiger bewertet. Der Grund ist die zunehmende Smartphone-Verbreitung. Mit den internet-tauglichen Handys können Kunden noch vor Ort ihre Erfahrungsberichte mit wenigen Tastenklicks auf Bewertungsportalen veröffentlichen.

Nutzer suchen vor allem per Smartphone in ihrer Umgebung nach Geschäften. Insbesondere Touristen und Geschäftsreisende suchen an Ihrem Reiseort fast ausschließlich per Smartphone nach Geschäften, Restaurants oder Ärzten in der Nähe Ihres Hotels. Das ist eine sehr gute und zahlungskräftige Zielgruppe, die man mit mobilfähigen Bewertungsportalen oder Apps sehr viel leichter erreichen kann als mit jedem anderen Medium.

Deswegen ist es heute schon eine Notwendigkeit geworden, sich mit seinem Auftritt in Sozialen Medien, Bewertungsportalen, Branchenbüchern und Verzeichnissen zu beschäftigen.

Die Lösung: Der Profilmanager der Omnea GmbH in Berlin

Das berliner Unternehmen Omnea GmbH entwickelte hierfür eine Lösung, mit der ein Unternehmer ohne großen Aufwand an Zeit oder Ressourcen Firmenprofile im Internet erstellen und pflegen kann. Mit Omneas Profilmanager wird das Firmenprofil an alle relevanten Verzeichnisse und Bewertungsportale einheitlich übertragen. Dieses Profil kann auf einer einheitlichen Oberfläche mir wenigen Klicks in allen Verzeichnissen jederzeit bearbeitet werden.

Egal, wann oder wie ein Unternehmen die Informationen seiner Filialen anpassen möchte, über den Profilmanager hat es dazu jederzeit die Möglichkeit. Die Öffnungszeiten sollen geändert, oder eine Sonderaktion in einer bestimmten Filiale ankündigt werden? Kein Problem, all dies ist über den Profilmanager jederzeit umsetzbar. Durch Realtime-APIs sind die Daten auch im Netz sofort aktuell.

Die Einheitlichkeit der NAP-Daten (Name, Adresse, Telefonnummer) sowie die Anzahl der Local Citations liefert den Unternehmen oder Filialisten-Standorten, bei bestimmten lokalen Suchanfragen, einen erheblichen SEO-Push – in den lokalen Suchergebnissen.

Die „Software as a Service Solution“ von Omnea ermöglicht es Unternehmen, ihre lokalen Unternehmensinformationen auf allen relevanten Online-Plattformen, mobilen Anwendungen, Navigationssystemen und Branchenverzeichnissen zu aktualisieren – mit nur einem Klick.

Omnea bietet Multi-Location-Unternehmen eine zentrale Management-Lösung ihrer Unternehmensdaten in einem stetig wachsenden Markt von Internetportalen, Apps und Navigationssoftware.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Mehr Reichweite, besseres Ranking und vor allem die Kontrolle über Ihre Marke in externen Portalen sowie Compliance Ihrer Profile.

Quellen und weiterführende Informationen:
Informationen zum Omnea Profilmanager:
https://www.omnea.de/profilmanager

Wie Schema Markup für Suchmaschinenoptimierung genutzt wird

Eine der letzten Entwicklungen in der SEO Welt nennt man „schema markup“. Es handelt sich dabei um eine sehr mächtige Optimierungsmethode, die aber nur von wenigen SEO Freaks verwendet wird. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Google selbst erklärte schema markup sei KEIN Ranking Signal. Deshalb ignorieren die Optimierer diesen Aspekt. Oder sie sind zu faul, oder haben nicht verstanden wie eine Website von schema markup profitieren kann oder beides.

In diesem Artikel erfahren Sie zum einen, wie sie schema markup verwenden und vor allem was es ihnen bringt. Marketers und Websitebetreiber die eine lokale Zielgruppe ansprechen, sollten sich unbedingt mit der Thematik auseinandersetzen. Auch wenn schema markup kein direktes Rankingsignal ist, hilft es sogenannte „NAP Daten“ (Name, Address, Phone) als solche eindeutig zu identifizieren – diese wiederum sind ein klares Rankingsignal für lokal relevante Suchbegriffe.

Teil 1: Verstehen was Schema Markup eigentlich ist

Schema Markup ist code, den Sie in den Quelltext einfügen um die Darstellung Ihres Eintrages in Suchmaschinen zu beeinflussen. Es hat also eine ähnliche Funktion wie die im Head der Website hinterlegten Beschreibungen. Damit gehört Schema Markup zu den sogenannten Meta Daten.

Es soll damit erreicht werden, dass die Darstellung der Suchergebnisse informativer wird und dem User schon vor dem Besuch der Website Informationen zur Verfügung gestellt werden. Das könnten zum Beispiel Standortinformationen (NAP), Events, Öffnungszeiten, Bilder, Bewertungen oder Links sein.

Wenn Sie sich schon mal mit sogenannten „Rich Snippets“ befasst haben werden Sie schnell verstehen, worum es bei „schema markup“ geht.

Hier ein Beispiel wie so ein Suchergebnis aussieht (Bild von Google):

schema-mark-up

In diesem Beispiel werden einige Veranstaltungen eines Hotels, direkt in den Suchresultaten angezeigt. Eine sehr nützliche Information aus Benutzersicht.

Schema markup sagt der Suchmaschine was Ihre Daten bedeuten, nicht was sie sagen

Die Inhalte Ihrer Website werden indexiert und von Suchmaschinen in den Suchresultaten gelistet, aber mit schema markup werden Ihre Inhalte anders indexiert und vor allem anders dargestellt. Warum? Weil der code der dummen Maschine erklärt was die Daten bedeuten.

Ein Beispiel:
Wenn in einem Artikel der Name „Wolfgang Brand“ erscheint, findet das die Suchmaschine und produziert ein Ergebnis für den Suchbegriff Wolfgang Brand. Mit dem richtigen schema markup kann ich der Suchmaschine erklären, dass Wolfgang Brand nicht nur ein paar Worte sind, die zufällig auf der Seite vorkommen, sondern ein Name und zwar der des Autors dieses Artikels.

Schema markup is ein einmaliges semantisches Vokabular im microdata format

Sie müssen sich keine neuen coding Fähigkeiten aneignen. Webseiten mit markup benutzen nach wie vor HTML. Der Unterschied ist, dass man ein bisschen schema.org Vokabular zum HTML hinzufügt.

Schema.org, die Website für schema markup, wurde in einem gemeinschaftlichen Team von Google, Bing und Yahoo geschaffen:

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Es kommt nicht so oft vor, das Wettbewerber zusammen kommen um sich gegenseitig zu helfen. Schema.org ist genau so eine Branchenzusammenarbeit. Das Ergebnis ist ein übereinstimmend vereinbarter Code der den Suchmaschinen sagt, was mit den Daten auf Ihrer Website zu tun ist.

Schema markup wurde für die Benutzer erfunden

Wenn eine Website schema markup benutzt, kann der User in the Suchresultaten eine Menge an Information sehen. Wer Sie sind, wo sie sind, was Ihre Produkte kosten. Manche nennen schema markup schon „virtuelle Visistenkarte“. Es geht dabei um den Besucher. Suchmaschinen sollen Informationen finden und darstellen. Genau das tut schema markup.

Zweiter Teil: Verstehen warum schema markup wichtig ist

Mit schema markup kann für ganz bestimmte Arten von Inhalten eingesetzt werden. Es gibt zum Beispiel markup für: blog posts, Restaurants, Buch Rezessionen, Events, Filme, Produkte in Online Shops. Für uns ganz besonders interessant: Lokale Geschäfte bzw. lokal ausgerichtete Filialen großer Ketten wie Rewe, EDEKA oder die Agenturen der größeren Versicherungsgesellschaften wie DEVK oder Generali Versicherung AG.

Es gibt eine Vielzahl von markup typen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es auch für Ihre Daten so-genante „itemscope“ und „itemtype“. Websites lokaler Geschäfte und Filialbetriebe ranken besser in Google, weil Google die NAP Daten richtig interpretieren kann und diesen sogenannte „structured citacions“ besser zuordnen kann.

Was sind structured citations?

Einfach ausgedrückt:
Wenn Ihr Unternehmen bzw. Ihre Filialen in Branchenbüchern, Bewertungsportalen oder Social Media Sites gelistet sind, spricht man von „strukturierten Nennungen“ Ihres Unternehmens. Sofern Google diese citations Ihrem Unternehmen zuordnen kann, wird Ihr Google My Business Profil (und in Folge dessen auch Ihre Website) besser in den Suchresultaten ranken. Dies kann für Sie mehrere Positionen ausmachen und oftmals über sein oder nicht sein in den lokalen Ergebnissen entscheiden.

Im Moment benutzen zwar ein Drittel aller Google Suchergebnisse sogenannte „rich snippets“ aber laut einer Studie von Searchmetrix benutzen nur 0,3 % aller websites schema markup. Mit anderen Worten: die Nutzung von schema markup verschafft Ihnen einen Vorsprung gegenüber den meisten anderen Websites, einschließlich vielen Ihrer Wettbewerber.

Drittens: Verstehen wie man schema markup in die Website integriert

Ok, wie geht das? Unser Ziel ist es besser in den Suchresultaten gelistet zu sein und die Darstellung zu verbessern. Folgen Sie einfach diesen Schritten:

1. Gehen Sie in den Webmaster Tools zum „Hilfsprogamm zur Auszeichnung strukturierter Daten“

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2. Wählen Sie die die Art von Daten aus die Sie markieren wollen

Hier haben Sie eine Auswahl. Für unser Beispiel wähle ich „Lokales Unternehmen“ aus. Damit teste ich gleichzeitig wie viel Einfluss das markup auf das lokale Ranking meines eigenen Google My Business Profil haben wird. Dieses habe ich schon seit langer Zeit stiefmütterlich behandelt.

Sie kennen das Sprichwort: Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe? Das trifft auf meinen Blog sicher zu. Meine Ausrede: Ich habe einen full time Job als Customer Success Manager bei der Omnea Gmbh und kann daher meine eigenen Seiten nur in meiner Freizeit bearbeiten.

3. Kopieren Sie die URL der Seite die Sie markieren wollen, dann klicken Sie auf „tagging starten!

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4. Markieren Sie Ihre Daten

Jetzt lädt die Seite in dem Tool und Sie können anfangen Ihre Daten zu taggen. Die Website sehen sie links im Bild und die getaggten Daten in der rechten Spalte. Sie markieren was Sie taggen wollen und wählen im Kontextmenü (rechter Mausklick) um welche Art Daten es sich handelt.

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5. Generieren Sie den HTML Code

Wenn Sie mit markieren fertig sind klicken Sie auf „HTML erstellen“. Das Tool generiert dann den HTML code mit dem schema markup in der rechten Spalte.

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6. Fügen Sie den Markup Code in Ihre Website ein

Bei den meisten CMS (ich verwende WordPress) haben Sie eine HTML Ansicht. Hier einfach den Code per Copy/Paste einfügen und speichern. Sie können entweder den Bereich einfügen, bzw überschreiben, der das markup enthält oder sie ersetzen einfach den gesamten HTML Code des editierbaren Bereiches der jeweiligen Webpage. Vorsicht: nicht das HTML von Header und Footer in den editierbaren Bereich kopieren.

wordpress

7. Validieren Sie den Code im Testing Tool für Strukturierte Daten

Hier können Sie entweder die URL der modifizierten Seite eingeben oder den HTML Code. Sie sehen dann in der rechten Spalte ob Fehler aufgetreten sind und ob Ihre Daten richtig markiert sind. Sie können hier auch Änderungen vornehmen.

testtool

 

Wichtiger Hinweis:
Markieren Sie ausschließlich Daten, die der Besucher auch sehen kann. Lassen Sie sich nicht dazu verführen versteckte Daten zu markieren, um Ihre Seite für etwas zu optimieren was diese nicht ist. Das kann zu einer empfindlichen Abstrafung seitens Google führen!

Das war nun eine kleine Einführung in die Welt des schema markups. Auf der www.schema.org Website finden Sie noch sehr viel mehr Beispiel von markup code. Grundsätzlich gilt: Je mehr markup desto besser.

Schema markup ist eine dieser SEO Erfindungen, die uns noch lange begleiten werden. Es ist jetzt an der Zeit sich mit Implementierung von microdata zu beschäftigen, um Rankings und Darstellung der Suchergebnisse zu verbessern. Für professionelle SEOs ist es Plichtprogramm.

Quellen und weiterführende Informationen:

http://www.wordstream.com/blog/ws/2014/03/20/schema-seo
https://blog.kissmetrics.com/get-started-using-schema/

Suchbegriffe und Brand Management

Unter der eigenen Marke ist man doch sowieso auf Platz eins. Diesen Satz höre ich oft, wenn ich eine Suchbegriffsanalyse mache und dabei das „Brand“ mit einbeziehen will. Ich antworte dann meist: Ist das so? – und ernte erstaunte Blicke.

Ich möchte Ihnen an einem Beispiel verdeutlichen warum es wichtig ist, Brand Keywords in die Optimierung mit einzubeziehen. Nehmen wir zur Veranschaulichung einen Kunden von uns: IKEA. Ich denke es besteht kein Zweifel daran, dass jedem (wirklich jedem) in Deutschland diese Marke bekannt ist.

Wenn man eine Suche nach dem Begriff IKEA macht bekommt man auch als erstes Suchergebnis eben die Website von IKEA. sogar zusammen mit einer Information aus dem Knowledge Graph und mehreren Sitelinks. Über dem organischen Eintrag, sehen Sie auf dem Screenshot sogar noch eine Adwords-Anzeige von Ikea. Das kann auch durchaus Sinn machen, da der Klickpreis auf die eigene Marke sehr billig ist und die Möglichkeit besteht, ausgesuchte Links zu bewerben (z.b den Online Shop).

Analysieren wir mal, was die Leute denn so eingeben, wenn sie nach Ikea suchen.

Eine schnelle Analyse in Google Adwords ergibt ein paar sehr interessante Suchwort-Kombinationen. Besonders spannend fand ich, dass der Begriff „Ikea Öffnungszeiten“ ungefähr 74.000 mal im Monat gesucht wird. Stellen Sie sich vor, jemand sucht genau mit diesem Begriff, findet die Öffnungszeiten seines nächsten Ikea Einrichtungshauses nicht, oder schlimmer: steht vor verschlossenen Türen, weil die Angaben falsch waren.

Wenn das einmal passiert, kann eine Firma wie Ikea das sicher verschmerzen, zweimal auch, aber 74.000 potentielle frustrierte Kunden? Geht nicht.

Ähnliches gilt für Suchbegriffe wie:

  • Ikea Stellenangebote
  • Ikea Kundendienst
  • Ikea Katalog
  • Ikea Berlin
  • Ikea Berlin Tempelhof

Ich habe hier über 100 Suchbegriffs-Kombinationen mit einem monatlichen Suchaufkommen von über 10.000 Anfragen gefunden.

Zusätzlich sind diese Ergebnisse unterschiedlich, wenn man von unterschiedlichen Orten aus sucht. Wenn Sie in Berlin sind und nach den Ikea Öffnungszeiten suchen, erhalten Sie ein anderes Ergebnis, als wenn sie in München sind. Im Idealfall werden Ihnen die 3 nächsten Ikea Märkte im so-genannten „Local Stack“ angezeigt. Das sind die Google My Business Profile, welche meistens über den organischen Resultaten platziert sind.

Bei 36 Standorten die Ikea in Deutschland unterhält, nicht ganz einfach das sauber zu tracken und dafür zu sorgen, dass die Profile jedes einzelnen Standortes immer up-to-date sind und vor allem unter allen wichtigen Brand Suchbegriffen auch als erstes zu finden ist und dann auch noch ideal dargestellt wird.

Und damit es uns nicht langweilig wird, liefert die mobile Suche auch noch andere Ergebnisse und das ebenfalls von Standort zu Standort unterschiedlich.

Also fassen wir zusammen: 36 Standorte mal 100 Suchbegriffe mal mindestens 2 Darstellungsarten macht 7.200 Suchbegriffskombination mit einer ungefähren Reichweite von 6.000.000 Usern im Jahr. Dagegen wirkt ein Suchbegriff wie „Möbelhaus Berlin“ mit 1.900 Anfragen im Monat eher niedlich.

Brand Management im Internet zielt nicht nur darauf ab neue Kunden zu gewinnen. Alle großen Unternehmen haben viel Geld investiert Ihre Marke bekannt zu machen und ein professionelles Image aufzubauen.

Warum also nicht auch im Netz die eigene Marke im Auge behalten?

Filialisten und das Phantom!

Phantom hat nichts mit Geistern zu tun. Zumindest nicht in diesem Artikel. Es handelt sich um ein Google Update, welches von der SEO Gemeinde Phantom, bzw. Phantom 2.0 getauft wurde. Der Name kam zustande, da es von Google kein offizielles Statement gab, als die ersten Bewegungen in den Suchresultaten zu sehen waren. Es war eben alles sehr mysteriös, wie ein Phantom eben.

Erst deutlich später bestätigte Google, dass am Core Algorithmus Änderungen gemacht wurden, welche Qualitätsmerkmale von Websites anders gewichten als bisher. Nach Beobachtungen von verschiedenen SEO Profis wurde schnell klar, welche Art von Seiten betroffen waren.

Es handelte sich dabei um Seiten welche:

  1. nur wenig Inhalte bieten, so-genannter „thin content“
  2. schlecht zu navigieren waren, z.B aufgrund von Werbung die den Inhalt überlagert
  3. schlecht synchronisierte Seiten (duplicates)
  4. Seiten die sich sehr ähnlich sind

Auf letztere möchte ich in diesem Artikel etwas näher eingehen

Unternehmen welche an vielen physischen Standorten eine Niederlassung oder Filiale betreiben, kommunizieren Ihre unterschiedlichen Standorte oft auf Ihrer Web Präsenz. In der Regel mit Hilfe eines „Filialfinders“. Es handelt sich dabei meist um eine Suchfunktion und/oder eine Liste der Standorte. Jeder Standort hat meist eine Unterseite auf welcher Informationen über die Filiale zur Verfügung stehen.

Aus der Praxis für die Praxis

Ich habe kürzlich im Rahmen der Vorbereitung zu einem Kundentermin eine solche Website analysiert. Das Unternehmen ist ein führender Dienstleister für Zeitarbeit und Personalvermittlung mit 190 Standorten in ganz Deutschland. Ein hart umkämpfter Markt – auch im Internet.

phantom2

Wie man sieht, verlor die Domain ab einem bestimmten Zeitpunkt kontinuierlich Rankings. Heute (Stand Februar 2016) hat die Seite fast 50% Ihre Reichweite verloren und der Trend geht weiter abwärts. Die Kurve geht  seit einem bestimmten Datum nach unten: 03.05.2015, der Tag an dem das Phantom 2 Update ausgerollt wurde.

Betroffen sind tatsächlich die Standortseiten und das Ranking unter lokalisierten Suchbegriffen (z.B: Personalvermittler Berlin oder Zeitarbeitsfirma Berlin). Das liegt daran, dass alle Standortseiten ähnlichen Text haben. Die Texte wurden lediglich ein wenig an den Ort angepasst. Weitere Inhalte (so-genannter „supplemental content“) bestehen lediglich aus 4 Links zu Stellenangeboten an dem jeweiligen Ort.

Wenn man einen Teil des Textes markiert und in der Google Suche eingibt, erhält man ein Ergebnis, an dessen Ende der Ergebnisseite folgender Text steht:

„Damit Sie nur die relevantesten Ergebnisse erhalten, wurden einige Einträge ausgelassen, die den 5 angezeigten Treffern sehr ähnlich sind.“

Wenn man nun den weiterführenden Link anklickt, erhält man die Seiten der anderen Standorte dieses Anbieters. Das zeigt deutlich, dass Google diese Seiten als Duplikate erkannt und indexiert hat. Solche Seiten haben in aller Regel auch ein schlechteres Ranking unter den jeweils relevanten Suchbegriffen.

Erstmal muss man natürlich erkennen, was die Ursache ist. Der Betreiber der Webseite, in diesem Fall eben ein Personal Service Unternehmen, hat in der Regel kaum die Ressourcen um Tante Google ständig im Auge zu behalten und sich permanent mit den entsprechenden Informationen zu versorgen. Das Tagesgeschäft geht nun einmal vor.

Was ist jetzt zu tun?

Die Lösung ist relativ einfach. Jede einzelne Seite der einzelnen Standorte muss überarbeitet werden und auf die jeweiligen Suchbegriffe optimiert werden. Dabei ist es von höchster Priorität möglichst lokal relevante, individuelle Inhalte bereit zu stellen.

Einige Möglichkeiten:

  1. Vorstellung des Teams vor Ort
  2. Stellenangebote in der jeweiligen Region
  3. News und Blogbeiträge mit regionalem Bezug
  4. Bewertungen von Kunden der jeweiligen Filiale
  5. Vollständige Adresse und Kontaktdaten des jeweiligen Standortes mit NAP Markup
  6. Anfahrtsbeschreibung und Karte (z.B, Einbindung von Google Maps)
  7. Einbindung von Social Media Kanälen
  8. Call to Action

Im Idealfall man haben Sie ein CMS (Content Management System), mit dem Mitarbeiter der jeweiligen Standorte selbst Inhalte pflegen, als auch Kommentare überwachen und ggf. beantworten können.

Ein solches CMS ist bei der Omnea GmbH bereits in der Entwicklung. Dieses System „Pages“ genannt, ist speziell für Unternehmen mit mehreren Standorten konzipiert. Die sogenannten „Micro-Sites“ sind auf lokalisierte Inhalte ausgelegt, mit allen wichtigen Social Media Portalen verbunden und für Google optimiert.

Wenn Sie wissen wollen, ob Ihre Seite vom Phantom betroffen ist, kontaktieren Sie mich. Ich schau mir das mal an.

Was genau ist Suchmaschinenoptimierung (SEO)?

SEO oder (Search Engine Optimization) ist eine oft missverstandene Disziplin. Viele glauben, es ginge dabei um Tricks oder besondere technische Methoden um besser zu ranken als andere Websites. Eine Art Geheimwissenschaft, in die nur eine wenige Auserwählte eingeweiht sind.

Wieder andere meinen, es sei totaler Humbug und Geldschneiderei. Das stimmt natürlich nicht! Ok muss ich ja sagen, als Geschäftsführer einen SEO Agentur in Berlin biete ich ja selbst SEO und Social Media Marketing Beratung an.

Hier mal ein Versuch in wenigen Sätzen auf den Punkt zu bringen was SEO wirklich ist:

  • SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist die Optimierung aller Faktoren, die für die Bewertung einer Website entscheidend sind, um die Positionierung in Suchmaschinen zu verbessern (on-page Optimierung).
  • Die Verbreitung/Vermarktung und Verlinkung von Inhalten einer Website im Internet, um die Reichweite der Website in der anvisierten Zielgruppe zu erhöhen.
  • SEO ist erhöhen der Klickraten durch optimierte Kommunikation in Suchresultaten und Sozialen Medien.
  • SEO ist ein Vertriebskanal der Neukunden und Umsatz generiert

Es ist also ein ganz normales Handwerk. Eine Mischung aus technischer Optimierung, redaktioneller Arbeit und PR. Nichts gefährliches und auch nicht ansteckend, sagt man.

Was bringt SEO (Suchmaschinenoptimierung)?

Wer Geld ausgibt für eine Dienstleistung, will natürlich wissen: Was bringt mir das? Das ist einfach zu beantworten. Es bringt Ihnen Umsatz. Allerdings nicht sofort, denn die Gewinnung von neuen Kunden ist ein Prozess der mehrere Schritte erfordert. Sie dürfen auf keinen Fall glauben, ich gebe so einer SEO Agentur mal ein bisschen Geld und schon regnet es Kunden.

Das ist der Prozess:

Prozess
Es ist eher die Ausnahme, dass ein Besucher einer Website bei seinem ersten Besuch auf der Seite schon etwas kauft oder eine Kaufanfrage stellt. Statistisch kauft ein Besucher erst nach dem Dritten Besuch auf einer Website.

Was heißt das für einen Website Betreiber in der Praxis?

Sie müssen dem Besucher einen Grund geben Ihre Website wieder zu besuchen und mit Ihnen zu kommunizieren. Das geht zum Beispiel mit einem Newsletter, mit Sozialen Medien wie Facebook oder Twitter und mit wirklich guten, interessanten, redaktionellen Inhalten.

Auch hier kann und sollte eine SEO Agentur oder Ihr SEO Berater in der Lage sein sie zu unterstützen. Das bezieht sich nicht nur auf die Erstellung von Fanpages oder Twitter Accounts, sondern Hilfestellung bei Redaktionsplänen, Erstellen von Inhalten, Moderation der verschiedenen Kanäle und Aufbereitung bzw. Versand von Newslettern.
Wie Sie sehen, das ist kein Voodoo, erfordert keinen geheimen Wissensvorsprung sondern nur die entsprechenden Kompetenzen und etwas Kreativität. Der Rest ist Fleißarbeit.

Wie bewertet Google Websites?

Es gibt laut Google über 200 verschieden Faktoren die in das Ranking mit einfließen. Muss man die alle kennen und muss man die notwendige Zeit investieren, um alle diese Kriterien zu erfüllen? Nein muss man nicht. Ich bin sicher Sie kennen das Pareto-Prinzip:

Mit 20 % des Aufwandes werden 80% der Ergebnisse erzielt.

Das gilt auch für Suchmaschinenoptimierung. Am besten ist Ihre Zeit und Ihr Geld investiert, wenn Sie sich auf die wesentlichen Faktoren konzentrieren, auf die Dinge auf die es wirklich ankommt.

Suchmaschinenoptimierung die wichtigsten Faktoren:

  • Einige On-page Faktoren
  • Regionale Relevanz
  • Qualität der Inhalte
  • Freshness
  • Besucherverhalten und Besucherinteraktion (UGC)
  • Signale aus Sozialen Medien
  • Post-Penguin Linkprofil

SEO – Suchmaschinenoptimierung die wichtigsten Faktoren im Detail:

Die On-Page Faktoren

Hier beschränken wir uns ebenfalls auf die Dinge die wirklich wichtig sind:

  • Ein aussagekräftiger kurzer Page Titel für jede Unterseite
  • Überschriften aller Seiten, Sektionen und Paragraphen
  • Eine kurze Beschreibung im Meta Description Tag
  • Eine „sprechende URL“
  • Ein sinnvolle Verlinkung von Keyword text
  • Einfache und klar strukturierte Navigation
  • Vermeiden von doppelten Inhalten bzw. mehreren URLS für dieselbe Seite
  • Alternative Beschreibung der wichtigen Graphiken und Bilder
  • Verwendung von semantisch ähnlichen Begriffen im Text (WDT/IDF)
  • Sitemap und Datenkennzeichnung in den Google Webmastertools
  • Schnelle Ladezeiten
  • Optimiert für mobile Endgeräte

Regionale Relevanz

Wenn Ihre Zielgruppe regional ist, müssen Sie Ihre Website auf regionale Suchanfragen optimieren. Eigentlich logisch oder? Dazu muss man wissen, dass die Suchergebnisse je nach Standort und Intention des Benutzers variieren.

Google liefert also an jemanden der In Berlin eine Suche durchführt, etwas andere Ergebnisse als für die gleiche Suche eines Benutzers in Stuttgart. Inhalte die eine hohe regionale Relevanz haben, werden hier jeweils bevorzugt. Das könnten zum Beispiel lokale Nachrichten, Events oder auch lokale Angebote sein. Das müssen Sie berücksichtigen, wenn Sie Ihren Redaktionsplan erstellen.

Je mehr Inhalte mit regionalem Bezug Sie Ihren Besuchern zeigen, desto besser ranken Sie auch in dieser Region.
Was ebenfalls hilft regional besser zu ranken, ist eine gut gepflegte Präsenz in Google MyBusiness (früher Google Places). Das ist im Prinzip ein Branchenbuch von Google. Die Einträge in diesem Branchenbuch werden zum einen bei einer regionalen Suche in die Suchergebnisse eingeblendet und erscheinen zum anderen als Einträge in Google Maps (die Karten von Google).

 Qualität der Inhalte

Google kann Werbetexte von redaktionellen Inhalten sehr leicht unterscheiden. Reine Werbetexte will Google nicht wirklich gut ranken. Warum nicht? Ganz einfach: Google verdient Geld damit, dass Sie für die Platzierung von Werbung bezahlen. Diese Werbeprogramm heißt „Google Adwords“. Es handelt sich dabei um die Anzeigen über und neben den regulären Suchergebnissen.

In den normalen Suchergebnissen, auch organische Suchergebnisse genannt, möchte Google seinen Benutzern vor allem Informationen, Nachrichten und andere für den Nutzer wertvolle Inhalte zur Verfügung stellen. Inhalte die dem entsprechen was der Nutzer tatsächlich gesucht hat. Das ist in den meisten Fällen eben keine Werbung, es sei denn aus der Suchanfrage geht hervor, dass der Nutzer eine „Kaufintention“ hat. Man nennt das dann einen „transactional search“.

Wir müssen also grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Arten von Inhalten unterscheiden, die von Suchmaschinen auch unterschiedlich bewertet werden und von uns als Webseitenbetreiber auch unterschiedlich optimiert werden müssen:

1. Informational Searches (Suche nach Informationen)
2. Transaktional Searches (Suche mit der Intention einer Aktion z.B. Kauf)

Für erstere Art von Suchanfragen können Sie ausschließlich dann gutes Ranking bekommen, wenn Sie dem Bedürfnis des Benutzers Rechnung tragen und Ihm fachliche oder redaktionelle Informationen zur Verfügung stellen. Das erreichen Sie zum Beispiel mit Fachartikeln, Anleitungen, Ratgeber oder einem Blog. Eine typische „Homepage“ im Stil von „Wir-sind-wir-machen-wir-haben-kontaktieren-sie-uns, kann nur sehr schwer unter solchen Suchbegriffen gut gelistet sein, fast unmöglich!

Für die „transactional searches“, sieht es anders aus. Dies betrifft insbesondere E-commerce Seiten oder Online Shops. Hier stehen die Produktbeschreibungen, Links zu ähnlichen Angeboten, eventuelle Produktvideos und hochwertige Bilder im Fokus des Optimierers.

Was aber wirklich den Unterschied macht, ist wie die Besucher auf Ihre Inhalte reagieren. Damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt:

Besucherverhalten und Besucher-Interaktion (UGC)

Im Internet fand eine Art Revolution statt. Ein Grundlegender Kulturwandel mit weitreichenden Folgen. Früher schrieb einer für viele. Es wurden Inhalte erstellt, die nur dazu gedacht waren gelesen zu werden.
Heute schreiben viele für einen. Die Erwartungshaltung des Nutzers von Websites ist Kommunikation mit anderen Nutzern und diese Kundenkommunikation kann nicht (mehr) kontrolliert werden. Die „Weisheit der Massen“ bestimmt die Darstellung und Wahrnehmung Ihrer Inhalte und Ihrer Produkte.

Websites auf denen diese Kommunikation stattfindet, werden vom Benutzer bevorzugt, während Websites ohne diese Interaktionsmöglichkeiten werden im besten Fall mangels Glaubwürdigkeit belächelt, im schlimmsten Fall mangels Interesse einfach ignoriert.

Das Prinzip nennt man auch: One to many – Many to one.

Das mag einem gefallen oder nicht – ändern können Sie es nicht. Je früher Sie sich an den Gedanken gewöhnen, desto besser für den Erfolg Ihres Internet Auftritts. Leider verweigern viele Unternehmer sich dieser neuen Internetkultur anzupassen, aus Angst vor negativen Kommentaren, Shitstorms oder einfach nur weil Sie die Kontrolle über die eigene Firmendarstellung und Wahrnehmung nicht abgeben wollen.

Ich sage es Ihnen mal ganz deutlich: Wer sich dieser Kultur nicht anschließt und die Kommunikation auf der Seite unterbindet, wird gegen den Wettbewerb im Internet nicht bestehen können!

Suchmaschinen, allen voran Google, tragen dieser Entwicklung Rechnung. Schon seit einiger Zeit, bewertet Google die Inhalte und Reaktionen die von Benutzern erstellt wurden und beurteilt die gesamte Website danach. Es gibt dafür sogar schon einen Fachbegriff dafür: UGC oder „user generatet content“.

Was genau ist „user generated content“?

Auch hier unterscheidet man zwischen „On-Page“, also alles was auf Ihrer Website geschrieben wird und „Off-Page“ also alles was auf anderen Seiten über Sie bzw., Ihre Inhalte oder Produkte geschrieben wird.

On-Page UGC sind zum Beispiel:

  • Kommentare auf Ihrem Blog
  • Kundenmeinungen und Rezessionen über Ihre Produkte in Ihrem Online Shop

Off-Page UGC sind zum Beispiel:

  • Diskussionen über Ihre Inhalte/Produkte auf anderen Blogs
  • Diskussionen über Ihre Inhalte/Produkte in Foren und Sozialen Medien
  • Geteilte und verlinkte Inhalte in Sozialen Medien

Nun kommt es ganz hart für alle Kommunikationsverweigerer:

Beides hat einen direkten Einfluss darauf, wie Ihre Website in den Suchresultaten gelistet wird. Je mehr Kommunikation auf Ihrer Seite passiert und je mehr woanders über Sie gesprochen wird, desto besser ranken Sie – und leider vice versa!

Suchmaschinen beurteilen diese Inhalte und vergleichen sie mit anderen Websites. Die Faktoren welche entscheidend sind, sind nicht nur die Anzahl der Kommentare und Beurteilungen auf Ihrer Website, sondern auch deren Qualität, Dynamik, Glaubwürdigkeit (Fake oder nicht?) und ob es sich um positive oder negative Beurteilungen handelt.

Ja, Sie lesen richtig: Google kann aufgrund bestimmter semantischer Parameter feststellen, ob es sich um negative oder positive Beurteilungen bzw. Kommentare handelt und das voll-automatisch. Außerdem ist Google sehr gut darin zu beurteilen ob die Beurteilungen echt sind oder nicht. Versuchen Sie also erst gar nicht, selbst „Besucherinhalte“ zu schreiben, das kann böse nach hinten losgehen.

Sie sehen: Kommunikation und Ranking bedingen einander. Damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt:

Signale aus Sozialen Medien

Sie Firma Sistrix, ein Anbieter von SEO Software veröffentlicht regelmäßig Auswertungen über gut platzierte Websites und was diese gemeinsam haben. Es fällt dabei immer wieder auf, dass gut platzierte Webseiten, oft auf Facebook, Google+ und Twitter geteilt werden.

Sie sehen das auf dieser Graphik sehr deutlich:

Die orangefarbenen Balken sind Aktivitäten in sozialen Medien.

Sistrix Ranking Faktoren 2014
Sistrix Ranking Faktoren 2014

Sistrix, Ranking-Korrelationen 2014

Die Ergebnisse dieser Auswertungen stellen natürlich nur die Korrelation zwischen Signalen aus Sozialen Medien und Rankings und einem guten Ranking in Google dar, eine Kausalität beweisen diese Studien nicht.

Um das mal einfach zu erklären:

Es gibt eine Korrelation zwischen Männern die Glatze haben und viel Geld haben. Es gibt viele glatzköpfige Männer die auch Geld haben. Das müsste doch bedeuten: Entweder verdienen Männer mit Glatze mehr Geld oder Geld lässt Haare ausfallen.

Nein, der „kausale Faktor“ also der wirkliche Grund ist ein Drittfaktor: Das Alter! Mit zunehmendem Alter verdienen viele Männer mehr Geld als in jungen Jahren und verlieren meistens Ihre Haare, von Georg Clooney mal abgesehen, aber der zählt ja bekanntlich nicht.

Genauso ist das bei Likes, Shares und Tweets:
Es gibt einen weiteren Faktor: Links!

Inhalte die auf sozialen Medien geteilt werden, haben eine hohe Reichweite und werden auch von anderen Websitebetreibern und Bloggern gelesen. Man spricht auch von „viralen Effekten“ wenn bestimmte Inhalte immer weiter geteilt werden.

Wenn Ihr Artikel entweder besonders interessant, besonders werthaltig oder besonders unterhaltsam ist, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass ein Blogger das Thema aufgreift und von seinem Blog oder Website zu Ihrer Website verlinkt.

Wenn Sie das richtig machen, findet vielleicht sogar ein sogenannter „Influencer“ Ihre Inhalte. Das sind Leute die zu einem bestimmten Thema anerkannte Fachleute oder Meinungsmacher sind (zum Beispiel Journalisten aus der Fachpresse) und verlinken zu Ihrer Website von einem bekannten Fachmagazin! Besonders Twitter ist ein sehr gutes Medium solche Leute zu erreichen, denn praktisch alle Journalisten und Meinungsmacher sind auf Twitter aktiv und suchen dort aktiv nach Neuigkeiten, Meinungen und „Stories“.

Es sind also nicht direkt die Signale aus sozialen Medien die Ihrem Ranking helfen, sondern die Verlinkungen die sie dadurch bekommen. Womit wir auch schon beim nächsten Thema sind:

Das Post-Penguin Linkprofil

Die ursprüngliche Idee von Larry Page als Google gegründet wurde, war Websites nach Ihrer Verlinkung zu beurteilen. Die Philosophie dahinter war, dass wenn ein Webmaster zu einer anderen Seite verlinkt, muss diese Website von besonderer Bedeutung sein und eine hohe Relevanz zum Thema der verlinkenden Seite haben. Es wurden also alle Links zu einer bestimmten Website gezählt und die sogenannte „Linkpopularität“ errechnet. Das Ergebnis nannte man den „Pagerank“, benannt nach seinem Erfinder Larry Page.

Im Prinzip funktioniert das wie eine Wahl. Jeder Link ist dabei eine Stimme für die entsprechende Website. Die Website mit den meisten Stimmen aus einem bestimmten Themenbereich wurde am besten gerankt.
Mit der Zeit wurde dieses Konzept immer mehr verfeinert. So hat heute nicht mehr jede Stimme den gleichen Wert, wie das bei einer richtigen Wahl der Fall wäre. Stattdessen werden die Links nach bestimmten Kriterien gewertet. Link ist also nicht gleich Link.

Die Wertigkeit eines Links wird unter anderem durch folgende Faktoren beeinflusst:

  • Relevanz des Links zum Thema
  • Trust & Authority der verlinkenden Seite
  • PageRank der verlinkenden Seite
  • Regionale Relevanz
  • Position des Links auf der Seite
  • IP-Adresse des Servers
  • Häufigkeit der Verlinkung
  • Verwendeter Linktext

Es kommt also nicht darauf an wie viele Links man insgesamt hat, sondern welche Qualität diese Links haben und wie natürlich die Verlinkung der Seite insgesamt aussieht. Nehmen wir als Beispiel an, sie betreiben eine Seite zum Thema „Amerikanische Geschichte“, dann ist ein Link von usa.gov wesentlich mehr wert als ein Link von lisamuellerskerzenshop.de.

Zum einen Weil die Seite eine Autorität zum Thema USA ist, und zum anderen weil diese Inhaltlich relevant ist. Abgesehen davon vertraut Google dieser Seite mehr, da es sich um die offizielle Seite der amerikanischen Regierung handelt und diese Seite selbst sehr gut verlinkt ist.

Nehmen wir ein anderes Beispiel: Sie sind Anwalt in Berlin und wollen unter dem Begriff „Rechtsanwalt Berlin“ gut gelistet werden. Sie brauchen also Links die zum einen mit Recht und Gesetz zu tun haben und/oder einen Bezug zu Berlin haben.

Im Idealfall wird der Link zu Ihnen in einem redaktionellen Beitrag gesetzt und nicht auf einer Seite mit hunderten von anderen Links.

Warum?

Zum einen, weil alle Links auf einer Seite sich den Wert dieser Verlinkung teilen. Nehmen wir an die Seite die zu Ihnen verlinkt kann 1000 „Linkpunkte“ weiter geben. Auf dieser Seite sind aber 100 Links zu anderen Websites, einschließlich Ihrem Link. Das heißt bei Ihnen kommen von diesen 1000 Punkten nur 10 Punkte an. Suboptimal!
Zum anderen, werden Links im Kontext von redaktionellen Inhalten weit höher bewertet, als Links in Listen oder on Blogrolls.

Im Klartext heißt das:

Bleiben wir bei der Annahme, Sie sind Rechtsanwalt. Jemand schreibt nun einen ausführlichen Artikel auf seinem Blog über eine Gesetzesänderung sowie deren Folgen und Auswirkungen. Der Autor bezieht sich dabei auf Sie als Experten vom Fach, zitiert Sie vielleicht sogar und setzt einen Link zu Ihrer Website als Quelle, oder empfiehlt Sie für weiterführende Informationen. Eine bessere Empfehlung können Sie gar nicht bekommen. Deswegen hat dieser Link einen hohen Stellenwert bei Google und beeinflusst Ihr Ranking erheblich.

Sie sehen wahrscheinlich schon wo hier der Haken ist?

Ja, solche Empfehlungen bzw. Links bekommen Sie nur dann, wenn Ihre Seite als Quelle oder als Empfehlung aufgrund Ihrer Inhalte in Frage kommt. Womit wir wieder beim Thema Qualität der Inhalte sind.

Simple ausgedrückt:

Wer viel und gut schreibt bekommt Links, denn wer nichts zu sagen hat braucht auch nicht gefunden zu werden.
Das Prinzip des Ranking durch Verlinkung wurde im Laufe der Jahre natürlich auch versucht zu manipulieren. Armeen von sogenannten „Linkbuildern“ entwickelten Methoden, um künstlich Verlinkungen für Ihre Kunden aufzubauen.

Sehr beliebt war zum Beispiel der „Linktausch“ oder der Eintrag in Webverzeichnisse und Linklisten, welche eigens zum Linkaufbau erstellt wurden. Viele Websitebetreiber fingen auch an, Links auf Ihren Seiten zu verkaufen. SEOs verlinkten fleißig die Seiten Ihrer Kunden untereinander, um auf diese Weise möglichst viele Verlinkungen zu bekommen.

Diese manipulativen Verlinkungen waren Google natürlich ein Dorn im Auge. Daher entwickelte Google immer bessere Algorithmen und Technologien, um unnatürliche Verlinkungen zu entdecken, abzuwerten und manchmal sogar mit schlechterem Ranking oder sogar mit einem Rausschmiss aus dem Index zu bestrafen.

Die neueste Technologie mit dem Namen Penguin 2.0 ist nun in der Lage solche unnatürlichen Verlinkungen sehr genau zu erkennen. Es ist daher heutzutage extrem wichtig, sich beim Aufbau von Links von einem Fachmann beraten zu lassen. Es gibt sogar Webseitenbetreiber die einen Suchmaschienenoptimierer damit beauftragen, das Linkprofil zu säubern, da in der Vergangenheit mit genau diesen manipulativen Methoden Linkaufbau betrieben wurde und die Website nun von Google aufgrund eines unnatürlichen Linkprofils massiv abgewertet wurde.

So das war eine Übersicht über die wichtigsten Elemente moderner Suchmaschinenoptimierung. Fragen?
Hinterlassen Sie einfach Ihre Frage als Kommentar ich werde zeitnah antworten.

Weiterführend Links und Informationen:

Google Einführung in die Suchmaschinenoptimierung
Hier erklärt Google die wichtigsten On-Page Faktoren.

 

Online Bewertungen und Empfehlungen im Marketing

Mit diesem Artikel möchte ich meine Leser auf eine wichtige, wenn nicht sogar essentielle Wandlung im Benutzerverhalten im Internet und dessen Folgen für Unternehmen, die sich im Internet präsentieren aufmerksam machen. Eine Wandlung, die über sein oder nicht sein im WWW entscheidend sein kann aber vor allem eine Chance für Sie bedeutet.

Doch vorab erst mal ein kleiner Exkurs in die Geschichte des world wide web:

Vor vielen Jahren, so ungefähr Mitte der Neunziger, also der Steinzeit des Internets, versuchten einige Unternehmen das Chaos im Web zu ordnen. „Verzeichnis“ war das Zauberwort. Vorreiter im Bemühen, das Web in Kategorien, Unterkategorien, Branchen und Regionen zu sortieren war die Firma Yahoo. Das 1994 gegründete „Yahoo Directory“ war lange Zeit, das am meisten genutzte Verzeichnis der Welt. Später kam dann noch das „Open Directory Project“ von Google dazu.

Viele andere Verzeichnisse und Branchenbücher folgten, um mit den Eintragungen Geld zu verdienen. Meist handelte es sich um einen einfachen Link mit einer Kurzbeschreibung der Website.

1998 wurde Google gegründet, mit der Erfindung einer Suchmaschine, deren Suchresultate darauf basieren wie oft bestimmte Inhalte verlinkt werden. Natürlich wurden auch Links aus diesen und anderen Webverzeichnissen gezählt und somit war klar: Wer in Google ranken will muss in diesen und anderen Webverzeichnissen eingetragen sein. Ein Link ist ein Link war das Motto.

Das führte dazu, dass die gerade erst entstehende SEO Branche eine Vielzahl von eigenen Branchenbüchern und Webverzeichnisse ins Netz stellte, um möglichst viele Links zu Ihren Seiten aufbauen zu können.

Doch nicht nur Website-Verzeichnisse kamen in Mode, sondern auch „Gelbe-Seiten-ähnliche“ Online-Branchenverzeichnisse. Seither bieten Vertriebs-Organisationen, SEOs und Call-Center Einträge in mehr oder wenige dubiose Branchenbücher an. Die meisten davon haben keinen Mehrwert für den Besucher und sind als Werbeträger völlig sinnlos.

Warum ist das so?

  • Google bewertet Links heutzutage anders als früher. Ein Eintrag in einem Branchenbuch ist allenfalls noch wichtig für Google Maps/Local. Der Link bringt aber für das organische Ranking nichts.
  • Die meißten Branchenbücher ranken, aufgrund ihres Mangels an wirklich werthaltigen Inhalten, eher schlecht als recht .
  • Der User sucht nicht mehr nach Kategorien, er sucht nach Antworten auf Fragen, sucht Lösungen für Probleme.
  • Mit Google Maps und Google My Business hat das Unternehmen ein eigenes gigantisches Branchenbuch aufgebaut, das die anderen praktisch obsolet macht. Facebook zog mit Facebook Places nach!

Das Benutzerverhalten im Internet hat sich ebenfalls in einem, sehr wichtigen Punkt grundlegend geändert:

Statt einer schreibt für viele, schreiben heute viele für einen!

Was ich damit meine ist, das Web ist durch den Siegeszug der Sozialen Medien wie Facebook, Twitter und co. zu einem Kommunikationsmedium geworden. Der „User“ will nicht nur etwas lesen, er will selbst aktiv werden, schreiben, posten, liken, teilen. Einerseits will er seine Meinung zu allen möglichen Themen sagen aber auch die Meinungen anderer Benutzer lesen.

Das ist auch keine Modeerscheinung sondern eine digitale Revolution, ist nicht mehr zu ändern, nicht mehr aufzuhalten. Die Macht der Massen. Das ist das neue Web 2.0. Damit müssen wir leben und unsere Marketingstrategien daran anpassen, wenn nicht sogar darauf aufbauen.

Der Benutzer verlässt sich heute nicht mehr auf Inhalte die von Webseitenbetreibern, meist aus Gründen der Selbstvermarktung erstellt wurden. Die meisten Benutzer können rein kommerzielle Texte und Websites durchaus von Inhalten trennen, die einen echten Informationsgehalt haben.

Noch wichtiger ist, der heutige Benutzer will:

  • Erfahrungen anderer Benutzer über das Unternehmen oder die angebotenen Produkte lesen
  • Sich mit anderen über diese Produkte, und auch über Inhalte austauschen können

Vielleicht denken Sie, das sind doch nur Ausnahmen, wer macht sich denn schon die Mühe! Mitnichten, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) sagt in einer Studie des  Verbandes, dass bisher:

  • 26.000.000 Deutsche schon mal ein Produkt im Internet durch teilen oder Bewerten empfohlen haben.
  • Jeder Vierte Deutsche Internet Benutzer schon mal ein Hotel oder eine Reise bewertet hat.
  • Jeder Sechste Deutsche Internet Benutzer schon mal ein Restaurant bewertet hat.
  • 13 % der Deutschen Internet Benutzer über Ihre Erfahrungen nach einem Online Kauf berichtet haben.
  • 6 %  schon mal einen Online Shop bewertet haben.

Vor allem regionale und lokale Anbieter (Konzertveranstalter, Restaurants, Einzelhändler etc.) werden immer häufiger bewertet. Der Grund ist die zunehmende Smartphone-Verbreitung. Mit den internettauglichen Handys können Kunden noch vor Ort ihre Erfahrungsberichte mit wenigen Tastenklicks auf Bewertungsportalen veröffentlichen.

Nutzer suchen per vor allem per Smartphone in ihrer Umgebung nach Geschäften. Insbesondere Touristen und Geschäftsreisende suchen an Ihrem Reiseort fast ausschließlich per Smartphone nach Geschäften, Restaurants oder Ärzten in der Nähe Ihres Hotels. Das ist eine sehr gute und zahlungskräftige Zielgruppe, die man mit mobilfähigen Bewertungsportalen oder Apps sehr viel leichter erreichen kann als mit jedem anderen Medium.

Besonders im Trend liegen spezialisierte Portale. Das gilt sowohl für Portale die sich auf spezielle Branchen konzentrieren (z.B.: Ärzte) als auch regional ausgerichtete Portale. Ganz vorne liegt natürlich mal wieder Google Inc. mit Google Maps und Google My Business.

Allerdings ist es hier, aufgrund der enormen Konkurrenz, schwieriger gut gelistet zu sein und eine entsprechende Reichweite zu bekommen. Hier sollte man sich professionellen Rat einholen um den Google Eintrag bestmöglich zu optimieren.

Wie Sie gute Bewertungen bekommen:

  • Legen Sie auf den für Sie relevanten Bewertungsportalen ein Profil Ihres Unternehmens an. Falls Sie von Nutzern bereits gelistet wurden, können Sie Ihr Profil mit wenigen Klicks übernehmen.
  • Machen Sie Ihre Kunden auf die Bewertungsportale und -möglichkeiten aufmerksam. Platzieren Sie zum Beispiel entsprechende Aufkleber in Ihrem Laden und machen Sie auf Ihrer eigenen Website darauf aufmerksam. Oft ist es auch möglich die Bewertungen auf Ihrer eigenen Seite anzuzeigen.
  • Optimieren Sie Ihre Einträge. Mit kostenpflichtigen Premium-Accounts können Sie sich in der Regel besser präsentieren, beispielsweise Videos einstellen, Coupons sowie Veranstaltungen und Sonderangebote bewerben.
  • Halten Sie Ihre Einträge immer auf dem neuesten Stand. Öffnungszeiten, neue Angebote oder Fotos sollten Sie unbedingt zeitnah einpflegen, wenn sich etwas geändert hat.
  • Achten Sie auch auf die Ihre Umgebung. Nicht nur die Leistung wird bewertet, sondern auch Sauberkeit, Nachbarschaft und Atmosphäre.
  • Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter in Ihre Bewertungsstrategie ein. Freundlichkeit und Auftreten der Mitarbeiter sind für viele Kunden ebenso wichtig wie Dienstleistungen oder Produkte. Auch Stammkunden sind wertvolle Empfehlungsgeber auf Bewerbungsportalen. Sprechen Sie diese direkt an.
  • Reagieren Sie auf negative Kritik. Versuchen Sie, die Kritik zu verstehen. Kunden haben häufig einen anderen Blickwinkel. Nehmen Sie öffentlich Stellung zur Kritik und erhöhen Sie dadurch Ihre Glaubwürdigkeit bei anderen Besuchern.

Auch Smart Media folgt diesem Trend und bietet ab nächstes Jahr ein regionales Bewertungsportal  für Berliner Unternehmen an. In Berlin ansässige Unternehmen haben hier die Möglichkeit sich mit einem Unternehmensprofil zu positionieren. Diese zeigt dem Besucher nicht nur Firmenname und Kontaktdaten, wie es bei einfachen Branchenbüchern meist der Fall ist, sondern auch eine Fotogallerie, den Standort auf einer Google Karte, eine ausführliche Beschreibung des Unternehmens und vor allem die Bewertungen und Rezessionen der Kunden.

Das jeweilige Unternehmen hat in einem jeweils eigenen Backend, die Möglichkeit auf die Diskussionen einzugehen und Kommentare zu löschen, wenn diese eindeutig mit dem Ziel geschrieben wurden, das Unternehmen zu diffamieren.

Des Weiteren kann der Unternehmer auf seinem Eintrag auch Coupons oder Rabattgutscheine anbieten, ähnlich wie man das von groupon.de oder dailydeal.de kennt. Der Eintrag in das Portal ist kostenlos. Premiumfunktionen stehen für 245,00 Euro im Jahr zur Verfügung..

Quellen und weiterführende Informationen:

Ein Überblick über beliebte Bewertungsportale:
https://www.euroweb.de/blog/bewertungsportale-im-ueberblick

Bewertungen im Internet der neue Trend im Besucherverhalten:
https://www.euroweb.de/blog/bewertungen-im-internet

Bitkom Studie über Bewertungsportale und Bewertungen auf OnlineShops:
http://www.bitkom.org/de/presse/78284_76564.aspx

Tranparenz ist Pflicht:
http://bundesjustizportal.de/berlin/item/556-transparenz-bei-vergleichsportalen-vergleichsseiten-und-bewertungsportale-im-internet-sind-bei-verbraucherinnen-und-verbrauchern-zunehmend-beliebt.html

Bewerbungen und das mobile Web
http://www.creditreform.de/aktuelles/news-list/details/news-detail/umsatz-im-umkreis.html

Kostenlose Analyse Ihrer Website

Möchten Sie mehr neue Kunden mit Ihrer Website gewinnen?

Web-Developer und Webdesigner konzentrieren sich auf die Programmierung und auf ein ansprechendes Design Ihres Internet Auftrittes. Die notwendigen SEO-Kenntnisse fehlen jedoch. Aber eine optisch ansprechende Internetpräsenz alleine reicht bei Weitem nicht aus, um Besucher auf die Website zu locken und zu Ihren Kunden zu machen. Bei der Erstellung Ihrer Website wurden grundlegende Fehler gemacht, suchmaschinenkritische Elemente unzureichend implementiert bzw. optimiert.

Neue Kriterien bei der Bewertung von Websites

Die Bewertungskriterien von Websites durch Suchmaschinen haben sich in den letzten eineinhalb Jahren grundlegend geändert. Selbst ehemals sehr gute Webseiten werden durch Suchmaschinen abgewertet und müssen gravierende Rankingverluste hinnehmen.

Abstrafung wegen nicht legitimer SEO-Methoden

Unseriöse oder inkompetente Suchmaschinenoptimierer (SEOs) wenden häufig Methoden an, welche durch Suchmaschinen als sogenannter “Web-Spam” klassifiziert werden. Die Abwertung oder gar die Abstrafung Ihrer Seite sind die Folgen.

Analyse Ihrer Website:

Unser Experte analysiert Ihren Web-Auftritt nach den neuesten Kriterien der Suchmaschinenoptimierung. Die Ergebnisse erhalten Sie in einen ausführlichen Report dokumentiert. In einem individuellen Work-Shop verdeutlichen wir Ihnen konkrete Handlungsempfehlungen und bringen Sie auf den neuesten Stand.

Ihr Mehrwert:

Machen Sie aus einer einfachen Website einen Vertriebskanal. Nutzen Sie das Potential eines professionellen Internet Auftrittes, um mehr Umsatz und neue Kunden zu generieren

  • Positionieren Sie sich besser in den Suchresultaten
  • Stellen Sie Ihr Unternehmen als Experte in Ihrem Fachgebiet dar.
  • Verbessern Sie die Reichweite Ihrer Website mit der Nutzung von Sozialen Medien und Online PR
  • Behalten Sie die Kontrolle über einen der wichtigsten Kanäle der Marktkommunikation: Ihr Internet-Auftritt.

Ihr Berater:

Wolfgang Brand verfügt über 10 Jahre Erfahrung als SEO- Berater und Dienstleister und konnte sich über die Jahre ein gutes Netzwerk in der Online Marketing Branche aufbauen. Durch seine Ausbildung zum Fachkaufmann für Marketing und viele Jahre Erfahrung im Vertriebsmanagement, auch größerer Unternehmen im In- und Ausland, hat er den Fokus auf kaufmännischen Aspekten des Online Marketings und nicht auf den technischen. Als sehr aktiver Blogger und Nutzer von Sozialen Medien konnte er sich auch in Deutschland bereits einen Ruf als Experte im Bereich SEO / Suchmaschinenoptimierung machen.

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info@smartmedia.berlin

Warum Multi Level Marketing Dummfug ist

Das schnelle Geld, mehr Zeit für die Familie, ein Leben in Luxus, weniger arbeiten mehr verdienen, sein eigener Boss sein…das sind so die “tags” der MLM Chefs. Doch was ist wirklich dran am Strukturvertrieb oder an MLM?

Es geht hier um den Versuch, den MLM-Besessenen den wirtschaftlichen Dummsinn dieser “Systeme” klar zu machen. Wobei es für die Firma selbst sehr wohl wirtschaftlich ist, aber für die Mehrzahl der Berater und Kunden eben nicht.

Hier ein paar Fakten

1. Strukturvertriebe nutzen ein privates Vertrauensverhältnis zwischen Vertriebler und Konsument aus, um ein Produkt zu einem nicht konkurrenzfähigen Preis oder/und ein Produkt nach dem es eigentlich keine Nachfrage gibt, an den Mann zu bringen. Dieses Vertrauensverhältnis entstand aber nicht aufgrund einer geschäftlichen Beziehung, sondern ist eine private Beziehung und genau da liegt der Hase im Pfeffer. So soll über die private Beziehung etwas verkauft werden, unter Ausnutzung dieses Vertrauensverhältnisses.Das ist auch kein Einzelfall gewisser schwarzer Schafe sondern das ist das Grundprinzip.

2. Die meisten Konsumenten sind Berater. Auch das ist Methode: Das Unternehmen rechnet den Umsatz der durch “Eigenbedarf” der Berater entsteht, fest in seinen Businessplan als einen elementaren Bestandteil mit ein.

3. Ein großer Teil der Kunden sind Berater geworden um sich Preisvorteile zu sichern. Da dies jeder machen kann, ist es kaum noch möglich das Produkt zum Listenpreis zu verkaufen und an der Marge zu verdienen. Man verdient also nur noch an den Provisionen der Struktur. Um in einer Struktur entsprechend hohe Provisionen zu erzielen, muss man aber sehr hohe Umsätze tätigen.

Eine andere Methodik, was von vielen Beratern gemacht wird, ist auf Halde” einkaufen um sich höhere Margen zu verschaffen. Viele Berater haben damit leider nur Ihren Eigenbedarf für die nächsten Jahre gedeckt….ist ja auch was.

4. Nach eigenen Angaben von Vertrieben im Konsumgütergeschäft (Amway, Herbalife etc) liegt der durchschnittliche Monats-Rohgewinn aller Ihrer Vertriebler bei unter 100 Euro! Weniger als 3 Prozent der Vertriebler erwirtschaften ein Einkommen, das dem eines normalen Gehaltes nahekommt.

5. Vorkenntnisse und Bildungsstand spielen bei keinem dieser Vertriebe auch nur die geringste Rolle. Entsprechend niedrig ist der durchschnittliche Bildungsstand der Berater.

Meine eigene These ist, dass das Wort “dumm” oder ein ähnliches, vielleicht politisch korrekteres Wort, in der Zielgruppendefinition der Marketing Manager dieser Vertriebe enthalten ist. Anders ausgedrückt: Man setzt auf die Naivität der Menschen mit niedriger Bildung und deren Hoffnung (das Strohhalmprinzip) in der gesellschaftlichen Hierarchie doch noch ein wenig weiter oben mitspielen zu dürfen. Eigentlich genial, denn die Zielgruppe ist riesig, wenn es nicht ethische “borderline” wäre.

Strukturvertrieb ist harte Arbeit

Schauen Sie, eines der Grundregeln in der Markkomunikation ist: Je weniger Geld ich in Werbung stecke desto mehr Arbeit hat der Vertrieb und umgekehrt.

Ein Unternehmen, dass sich der Methodik “Strukturvertrieb” bedient, tut nichts anderes als vorne in der Werbung Geld zu sparen und hinten beim Vertrieb mehr arbeiten zu lassen und zwar auch noch mit kleinerem Risiko, da das Umsatzrisiko auf den kleinen MLM-ler zumindest teilweise abgewälzt wird.

Der MLMler merkt nur gar nicht dass er viel arbeitet, denn ihm wurde ja erklärt, dass mit ein paar Bekannten und deren Bekannten zu sprechen ja viel schlauer ist als zu arbeiten. Dass dies Arbeit ist, wurde ihm verschwiegen.
So läuft er sich die Hacken wund und labert alle seine Freunde zu, bis diese sich neue Telefonnummern zulegen. Er ist regelmäßig auf “Einführungs-Seminaren” und “Firmenvorstellungen”, manchmal bis in die Nacht und gibt Geld aus um erfolgreich auszusehen.

Die meisten sind Quereinsteiger. Arbeiten wäre für diese Leute auf dem Bau oder so was, verkaufen oder beraten wird daher nicht als Arbeit wahrgenommen. Bis dann eines Tages die Probleme anfangen – finanzieller Art.
Dann wird die Suche nach Kunden plötzlich zum Zwang, der Stress beginnt, es fängt an sich wie Arbeit anzufühlen und damit kommt die “Erkenntnis” dass es doch nicht der “richtige” Vertrieb war und es doch nicht so einfach ist wie man dachte……man geht dann eben zum nächsten Vertrieb und das Spiel geht von vorne los…nur mit weniger Bekannten.

MLMler die Geld verdienen sind meist eben diejenigen die Wissen, es ist Arbeit, harte Arbeit, und bereit sind diese auf sich nehmen. Wenn man an einen Strukturvertrieb mit einer realistischen Wahrnehmung herangeht, nämlich: “Ich weiß meine Arbeitskraft wird ausgenutzt um Kosten zu sparen, aber ich gehe den Deal trotzdem ein”, dann kann das was werden.

Ist sicher eine tolle Sache für alle die, welche Ihre Chancen in der “normalen” Wirtschaft bereits vertan haben…..genau das ist auch das Image der Strukkies und meist zu Recht.

Allerdings sollte man dann auch folgendes wissen und bewusst in Kauf nehmen: Eines Strukturvertriebes bedient ein Unternehmen sich wenn:

1. Ein Produkt angeboten wird das keine natürliche Nachfrage hat oder/und
2. Ein Produkt angeboten wird das aufgrund seines Preises seine natürliche Nachfrage verloren hat oder/und
3. Ein Produkt das auf dem Markt sehr viel Wettbewerb hat.
4. Ein Produkt mit allgemein schlechter Reputation verkauft werden soll

Egal welcher der vier Punkte zutrifft, es ist harte Arbeit trotzdem zu verkaufen …und wer lügt ist klar im Vorteil, eine Methodik derer sich all zu oft bedient wird.

Ich und Strukturvertrieb

Ich persönlich bin da viel zu faul für und zum anderen ist das Image der Strukkies so scheisse das ich lieber Müllmann wäre. Das wichtigste aber: Ich mag meine Freunde und werde diese sicher nicht mit MLM Gequatsche vergraulen.

Freue mich auf Meinungen…..ohne Maulkorb.

Die schlechten Websites der Existenzgründer

Gleich vorweg ein Wort an alle zart Besaiteten oder schnell Eingeschnappten: Dieser Artikel ist nichts für Sie. Lesen Sie bitte etwas anderes. Das Ganze wird Sie vielleicht ein bisschen an den Stil eines Dr. House erinnern. Das ist Absicht! Wenn Sie dennoch weiter lesen, will ich am Schluss keine Klagen lesen, ich habe Sie gewarnt. Ich rede hier Tacheless.

Es geht in diesem Artikel nicht um Venture Capital Gründungen a la Stefan Uhrenbacher oder um Internet Start-ups a la Jumpset. Es geht vielmehr um die staatlich subventionierten und als Selbständige getarnten Arbeitslosen (Hartz 4 AG) die irgendwann mal zu Unternehmern mutieren wollen.

Ich habe in der letzten Zeit viele Internet Auftritte, auch „Homepage“ genannt, solcher “Existenzen” gesehen. Die meisten haben eines gemeinsam:

Sie sind grottenschlecht!

Man sieht den Seiten regelrecht an, dass der Betreiber von Internet Marketing oder von Kundengewinnung im Internet, nicht die geringste Ahnung hat. Die Fehler die gemacht wurden, wiederholen sich von einem Auftritt zum anderen. Falls Sie lieber Leser, ein solcher Existenzgründer sind, werden Sie wahrscheinlich denken, das hier betrifft Sie nicht. Sie meinen wohl ich schreibe über die Seiten anderer Leute. Aber: die Wahrscheinlichkeit, dass ich genau SIE bzw. genau IHRE „Homepage“ meine, liegt bei 95%.

Ich gebe Ihnen ein paar Beispiele, was so alles falsch gemacht wird. Wenn Sie sich in mindestens zwei dieser Punkt wieder erkennen, dann rede ich genau über IHREN Internet Auftritt.

Meine Webseite muss mir gefallen!

Das ist ganz großer Käse. Ihre Webseite ist nicht ein Bild das Sie in Ihrem Wohnzimmer aufhängen. Ihr Internet Auftritt ist ein Werkzeug mit dem Sie Kunden gewinnen wollen. Ihre Webseite muss die avisierte Zielgruppe ansprechen. Kennen Sie den Satz: Der Köder muss dem Fisch schmecken nicht dem Angler? Wenn Sie als Angler das nicht einsehen, werden Sie nie Fisch essen und sollten sich schon mal an den Geschmack von Würmern gewöhnen, damit Sie nicht verhungern.

Ich mach’s mir Selbst

Es muss ungeheuer befriedigend sein, wenn man sich die per Webbaukasten selbst fertig gestellte Webseite anschaut. Kann ich verstehen, wir haben als Kinder alle gern was gebastelt und in jedem Erwachsenen steckt ja bekanntlich noch ein großes Kind. Nur leider ist die Geschäftswelt kein Sandkasten und auch kein Bastelclub. Sie können das einfach nicht, also lassen Sie es doch bitte von jemand machen der davon was versteht. Schließlich geht es hier um Ihr Geld und nicht um mentale Selbstbefriedigung.

Werbisch

Webseiten von Existenzgründer bieten in der Regel keinen Grund diese Seite nochmal zu besuchen. Es wird dem Besucher kein Mehrwert geboten. Kaum Informationen sind zu finden und Texte wurden nach dem Prinzip “weniger ist mehr” geschrieben. Tödlich für eine Webseite. Interaktionsmöglichkeiten beschränken sich auf ein Kontaktformular und die Welt des Web 2.0 wird komplett ignoriert!

Die Inhalte sind ausschließlich Werbetexte und Produkt oder Dienstleistungsbeschreibungen. Die Website erinnert an virtuelle Broschüren oder Flyer, bestenfalls noch an virtuelle Schaufenster. Meist fangen diese völlig sinnfreien Seiten mit dem Satz: „Willkommen auf XY Webseite“ oder ähnlich überflüssigen Formulierungen an. Fängt Ihre Webseite mit „Willkommen….“ an? Dann stieg die Wahrscheinlichkeit, dass ich über IHRE Webseite schreibe von 95 auf 98 %.

Suchmaschinenignoranz oder Suchmaschinenspam

Eines von beiden oder gar beides,  findet man fast immer auf Internet Auftritten von Existenzgründern.  Mal eine simple Frage an die Herrschaften. Ja, an SIE, der Existenzgründer der sich hier schon lange selbst erkannt hat:
Glauben Sie denn wirklich Google hat all die Jahre nur auf SIE gewartet?

Man könnte es glatt meinen, wenn man sich Ihren, mit Suchbegriffen vollgestopften, keyword meta tag anschaut, wenn man Title tags sieht wie „Homepage“ oder „Startseite“, wenn man im Quelltext sinnlose versteckte Auflistungen von Suchbegriffen findet, wenn man Links unter „Partner“ findet, die zu dubiosen Webverzeichnissen führen. Aber zumindest sind die Leute in guter Gesellschaft: Der Papst macht es nämlich genau so. Wahrscheinlich weil “Du sollst nicht spammen”, nicht in den 10 Geboten vorkommt.

Lieber Existenzgründer, manche Firmen geben für Suchmaschinenoptimierung 6-stellige Beträge im Jahr aus, um erfahrene SEO-Profis einzustellen. Sie glauben doch nicht wirklich, dass Sie als Amateur und als „the new kid on the block“ mit ein paar veralteten Tricks von Ihrem Kumpel aus der Stammkneipe oder einem Internetforum, unter Begriffen wie: Coach, Sales Trainer, Marketing Beratung, Unternehmensberatung, Lebensberatung, Tantra, Büro Service, Werbeagentur usw.…(das sind so die Klassiker) zur Nummer eins werden?

Warum ist das so?

Ganz einfach: Sie haben Kein Geld!

Im Businessplan wurde für Internet Marketing nichts eingeplant und der Gründungszuschuss reicht eh gerade mal um den Kühlschrank voll zu bekommen. Gute Webdesigner kosten eben Geld und SEOs kosten noch mehr, Texter auch.

Aber: Ein schlechter Internet Auftritt kostet noch viel mehr: Er kostet Kunden. Kunden die zum Mitbewerber gehen, weil SIE nicht gefunden werden und wenn doch, die Seite so Scheiße und unglaubwürdig ist, dass der Kunde jede Lust Sie zu kontaktieren verliert.

Was tun?

Als aller erstes: Wenn obige Beschreibung auf Ihren Internet Auftritt zutrifft, dann löschen Sie diesen sofort. Einfach so, ohne lange darüber nachzudenken:

In die Tonne damit!

Wenn Sie, sehr geehrter Vorstandsvorsitzender einer Hartz4 AG, nun sauer sind auf mich, hat es keinen Sinn hier weiter zu lesen. Denn die nun folgenden Tipps, wie Sie dennoch ohne viel Geld oder vielleicht sogar ganz ohne Geld, eine wirkungsvolle Präsenz im Internet haben können, werden Sie nun sowieso nicht mehr aufnehmen.

Wenn Sie aber ins grübeln gekommen sind, lesen Sie bitte weiter:

Die Lösung:

Machen Sie statt dessen einen WordPress Blog, der kostet zwischen gar nix und ca 2.000 Euro je nach Anspruch und Zusatzleistungen. Schreiben Sie ganz Groß über Ihren Blog um was es geht, keine Wortschöpfungen, kein Geschwurbel sondern Tacheless. Es muss drauf stehen was drin ist. Die On-page SEO macht so ein WordPress Blog von fast alleine. Zumindest URL’s und Seitentitel lassen sich leicht optimieren, notfalls ein kostenloses SEO Plug-In installieren für die Feinarbeit.

Schreiben Sie so viele Artikel über Ihr Thema wie möglich auf Ihrem Blog (im Idealfall einen am Tag, mindestens einen pro Woche) . Seien Sie informativ, klären Sie auf, überzeugen Sie durch Fachwissen, positionieren Sie sich als Experte. Ja, das ist Arbeit, ich weiss, aber es ist Zeit die Sie in Ihr Geschäft investieren.

Wer schreibt der bleibt und Content ist sowieso King.

Eröffnen Sie ein Twitter account und “tweeten ” Sie jeden Artikel, den Sie auf Ihrem Blog veröffentlichen. Das lässt sich auch ganz gut mit der XING Statusmeldung verknüpfen. Das heißt wenn Sie ihren Artikel in XING per Statusmeldung öffentlich machen, erscheint die Nachricht automatisch auch auf Ihrer Twitter Seite.

Nun suchen Sie in Twitter, andere Accounts die sich mit dem gleichen Thema wie Sie beschäftigen. Diesen folgen Sie dann. Dann schauen Sie, wer den anderen folgt und laden diese ein Ihnen zu folgen.

Das gleiche wie auf Twitter machen sie auch auf Facebook. Gestalten Sie dort eine einfache Fanpage und eröffnen Sie eine Gruppe. Vergessen Sie den Link zu Ihrem Blog nicht – ja ein Link! Diese bewerben Sie natürlich auch auf Ihrem Blog.

Lesen Sie, nein verschlingen und verinnerlichen Sie kritiklos und unvoreingenommen alles was Sie auf meinem blog finden: Das ist Ihre neue Bibel.

(Die anspruchsvollen Sachen für Fortgeschrittene gibt’s bald per Newsletter gegen Werbe-Optin)

Melden Sie sich in allen Foren und Blogs an, auf denen es um Ihr Thema geht an und nehmen Sie an den Diskussionen teil. Erstellen Sie dort ein aussagekräftiges Profil mit einem Link.  Halleluja, schon wieder ein Link zu Ihrem Blog, wenn das so weiter geht werden Sie noch berühmt.

Verzichten Sie dabei auf reine Werbepostings, sondern antworten Sie als Fachmann/Fachfrau auf alle Fragen, die Sie beantworten können. Sollten Sie eine Frage finden, die Sie auf einem Ihrer Blogartikel beantwortet haben, verlinken Sie zu diesem Artikel .

Hallo die Wald-Fee: noch ein relevanter Link  – aber nicht übertreiben, sonst geht der Schuss nach hinten los. Viele Fragen in solchen Foren können Sie auch als Idee für einen Blogeintrag nutzen und dann eben entsprechend verlinken. Links sind das wichtigste Kriterium um in Suchmaschinen gute Platzierungen zu bekommen. Melden Sie Ihren Blog auch in hochwertigen Blog-Verzeichnissen an. (Links!!) sowie in interaktiven Verzeichnissen (z.B.: www.yelp.de)

Legen Sie von dem was sie mit diesem Blog verdienen, etwas Geld auf die Seite. Wenn Sie ca 4.000 Euro zusammen haben geben Sie die mir und ich mach Ihnen den Linkaufbau, Online PR Arbeit – eben die Suchmaschinenoptimierung.

Wenn Sie diese Punkte konsequent umsetzen, werden Sie allerdings auch schon ohne mich viel besser ranken als jetzt. Sie beweisen Ihren potentiellen Kunden, dass Sie was auf dem Kasten haben und gewinnen neue Kunden.

Darauf kommt es ja schließlich an, oder nicht?

 

SEO / SEA Agentur in Berlin

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